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Archiv für Dezember 2009

Lasst uns anstoßen auf 2009 - es wird gut zu Ende gehen! Danke für Euer Lesen bei mir! Foto: Oliver Haja/pixelio.de

Lasst uns anstoßen auf 2009 - es wird gut zu Ende gehen! Danke für Euer Lesen bei mir! Foto: Oliver Haja/pixelio.de

Diesen Jahresrückblick habe ich bei Wortteufel gefunden, übernommen, für mich auf heute terminiert und zwischendurch auch bei  Schon-Zeit und in erweiterter Form bei MegGyver und Wüst(e)s Leben gelesen und werde damit meinen zweiten Bloggermonat abschließen…

Zugenommen oder abgenommen?
Leider wurde ich reicher an Kilos…

Haare länger oder kürzer?
Sie sind efinitiv länger -  “fremdbestimmt” ;-) .

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Sinnbildlich hoffentlich weitsichtiger… real wohl beides schlechter…

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr – manchmal gewollt, manchmal ungewollt ;)

Der hirnrissigste Plan?
Wieder einen Marathon vorzubereiten und ihn auch durchzustehen. Aber hinterher ist’s genial. Für 2010 sind die Würfel aber noch nicht gefallen…

Die gefährlichste Unternehmung?
Mit dem Bloggen begonnen zu haben – GROSSE Suchtgefahr :-)

Der beste Sex?
:D

Die teuerste Anschaffung?
Die Bestellung eines riesigen Eckledersofas – kommt im Febuar 2010.

Das leckerste Essen?
Es gab so viele – daher ja die schwerwiegenden Probleme :(

Das beeindruckenste Buch?
Das Twitter-Buch von Tim O’Reilly und Sarah Milstein

Der ergreifendste Film?
Der Vorleser

Die beste CD?

Sascha – Good News on a bad day

Das schönste Konzert?
Lions Benefizkonzert des Marine Musikkorps Ostsee in der Petruskirche in Kiel. Toller Bläsersound, immer wieder genial diese Band! Und dann noch für einen sehr guten Zweck!

Die meiste Zeit verbracht mit…?
dem PC…

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Herrn rundumkiel, dem Motorrad oder mit Herr Hund Anton

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Die Zeit läuft so schnell und ich komme nicht hinterher…

2009 zum ersten Mal getan?
Motorrad mit- und einmal selbst gefahren, bei den Baltic Hurricanes gewesen und natürlich gebloggt.

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Am Strand gelegen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

  • anscheinend Trennung von guten FreundInnen
  • Scheinheiligkeit
  • zu viel Gewicht

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das “Serviceclubs” mehr sind, als reine Geldbesorger, dass uns das Wir-Gefühl abhanden gekommen war; leider bin ich gescheitert und habe Konsequenzen gezogen. Nach 10 Jahren tat das sehr weh.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Dass ich Lust habe, mit Motorrad zu fahren? Dass ich begeistert war, als wir Freikarten für die Canes bekamen und  nun alle infiziert sind?

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Mein Vater mir eine DSRK und rundumkiel den Fotokurs dazu.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich liebe Dich.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich bin stolz auf Dich und ich liebe Dich.

2009 war mit 1 Wort…?
erkenntnisreich

Sternsinger Foto: Thomas Max Müller/Pixelio.de

Sternsinger Foto: Thomas Max Müller/Pixelio.de

Bald haben wir das neue Jahr – sogar ein neues Jahrzehnt – zu fassen und der Feiertag Heilige Drei Könige ist nicht mehr weit. Auch in der norddeutschen, nicht katholischen, sondern eher protestantischen Gegend, sind die Sternsinger bekannt und sie ziehen zu wichtigen Orten, um dort ihren traditionellen Segen “20 C+M+B+10″ an die Tür zu schreiben  – so z.B. auch beim schleswig-holsteinischen Landeshaus, wo der hohe Besuch von Landtagspräsident Torsten Geerdts und Ministerpräsident Peter Harry Carstensen begrüßt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Spuren

Spuren

Der Winter zeichnet mit Frost, Eis und Sonne wunderschöne Bilder in die Natur und … gzi-kielnotiert hinterließ beim Photografieren ganz automatisch Spuren auf ihren Wegen durch den Garten.

Dieses Wetter macht gute Laune und da fällt es einem gleich ganz leicht, diesen sinnigen Spruch zu beherzigen:
Denken und handeln Sie voller Heiterkeit, dann empfinden Sie auch heiter.

Ein heiteres Gemüt machen hoffentlich meinen Leserinnen und Lesern auch die folgenden Bilder von heute aus dem Garten…

Spuren klein Sig

Grashalm mit Raureif

Wasserfall und Rhododendren

Wasserfall und Rhododendren

Alle Jahre wieder zu Silvester nehmen sich viele Menschen Dinge vor, die sie im kommenden Jahr anders, besser machen möchten. Ein neues Jahr, ein noch fast leerer Kalender motivieren, inspirieren zur Veränderung.

Planung des neuen Jahres

Genussvolles Ritual für gzi-kielnotiert: Die Planung des neuen Jahres

Auch für gzi-kielnotiert ist es eine schöne Tradition, ein festes Ritual, an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr den Schreibtisch aufzuräumen, Dinge zu sortieren, anzuschauen, Erinnerungen des Jahres Revue passieren zu lassen, Bilanz zu ziehen, manches wegzuwerfen, mit Begeisterung die ersten Termine, Ferien, Urlaub und Geburtstage in den neuen Kalender zu übertragen und ja – auch eine Liste mit “guten Vorsätzen” anzufertigen. Natürlich weiß auch gzi-kielnotiert, dass nichts so leicht in Vergessenheit gerät, wie ebendiese. Deshalb ist es ja so wichtig, sie aufzuschreiben, möglichst mit ein, zwei Maßnahmen, wie man sie auch halten kann, trotz aller “Verführungen”. Wichtig ist natürlich auch, dass die Vorsätze realistisch sind und kleine stete Schritte mit Belohnungen umfassen: Heute ein Moppelchen kann keiner am 1. Februar bereits die top-Modelfigur erwarten. Nie wieder Schokolade essen zu wollen ist genauso unrealistisch wie nie wieder “zickig” zu sein. Aber man könnte die Schokolade auf einmal in der Woche begrenzen und sich vornehmen, einmal mehr kompromissbereit zu sein… Belohnung könnten sein  Blumen, ein Buch oder Kinobesuch…

Die meisten Vorsätze sind bei allen Menschen sehr persönlich, aber einen Vorsatz möchte gzi-kielnotiert doch mit ihren Leserinnen und Lesern teilen, den sie  in ihrem schönen Tischaufsteller “365 Tage mit Dale Carnegie” gefunden hat:

Die Arbeitsgewohnheit Nummer eins heißt:
Räumen Sie alle Papiere von Ihrem Schreibtisch, die nicht unmittelbar zu Ihrer Arbeit gehören. Der bloße Anblick eines mit unbeantworteten Briefen, Berichten und Memos überhäuften Schreibtisches genügt, um Verwirrung, Spannung und Sorgen hervorzurufen.

gzi-kielnotiert hat sich vorgenommen, im kommenden Jahr ihre Arbeit stringenter, effizienter anzugehen, sich nicht von den primären Aufgaben durch “schnell mal eben zu Erledigendes” ablenken zu lassen, sondern den Arbeitstag mit einer Prioritäten-to-do-Liste zu planen und sich an diese zu halten (letzteres ist die große Herausforderung). Die Belohnung ergibt sich dann dabei von selbst: Weniger Stress, mehr Spaß bei der Arbeit und ein aufgeräumter Schreibtisch!

Und nun bin ich gespannt: Wer mag, kann mir seine Gedanken dazu schreiben oder eigene Vorsätze berichten – Wer weiß, vielleicht frage ich dann mal Mitte 2010 nach, was daraus geworden ist ;-)

Cartoon Roger Schmidt

Cartoon Roger Schmidt

Mich traf der Schlag, als ich am ersten Weihnachtstag nach draußen in den Garten schaute. Frisch geworfene braune Erde auf dem noch vorhandenen Weiß. Grabowski ist wieder da… arbeitet und heiligt noch nicht einmal das Weihnachtsfest. Kaum hat das Tauwetter eingesetzt, ist er wieder aktiv. Man, was bin ich sauer! Und natürlich, heute nach zwei Tagen Nieselregen zieren gleich vier Hügel den wieder grünen Rasen. Unglaublich, was diese kleinen Tierchen an Erdmassen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße und Gewicht bewegen. GZi-kielnotiert müsste mehrstöckige Häuser vor sich her und in die Höhe stemmen… an die Anstrengungen  möchte ich lieber gar nicht denken.

Unter Naturschutz stehen diese Biester, so dass man gar nichts gegen diese hässlichen Erdhügel im Garten machen kann, die die Wege und den Rasen so uneben machen und man ständig in den Löchern versackt. Wenn er wenigstens nur dort sein Unwesen triebe, wo es nicht stört, Platz genug wäre ja da… Aber nein, der Rasen muss es schon sein. Possierlich sind sie ja  und haben ein  so seidenweiches Fell. Unglaublich wie sauber und glänzend er ist, obgleich er blind und “unter Tage” von Erde umgeben lebt. Ganz früher gab es sogar Mäntel und Taschen aus Maulwurfsfell, die zu horrenden Preisen gehandelt wurden.

GZi-kielnotiert hat Nachbarn, die fangen die Maulwürfe lebend und fahren sie dann kilometerweit weg und setzen sie wieder auf Feldern aus. All die anderen Methoden wie Petroleumlappen, pfeifende Rohre oder ähnliches bringt nicht viel. So amüsieren sich Grabowskis mal unter dem gzi-kielnotierten Rasen, mal bei ihrem Vater und immer rechtzeitig – bevor wirklich der allerletzte Geduldsfaden reißt und ein Spaten droht – wird schnell das Terrain gewechselt. Denn leicht könnte es sonst zugehen wie im Beschwerde-Garten von Roger Schmidt skizziert. Schlau sind Grabowskis eben auch noch und Herr Hund Anton findet sie leider  langweilig und höchstens die Hügel zum Beinheben interessant.

Erst einer, dann zwei, dann drei, dann vier...

Erst einer, dann zwei, dann drei, dann vier...

klein-Weihnachtskaffee
Weihnachtskaffee


Weihnachten ist geprägt durch Gemütlichkeit, Beisammensein, Zeit für Gespräche, Zeit zum Esen, Spielen und Essen. Essen hält Leib und Seele zusammen, die gemeinsame Zeit am Esstisch ist einfach schön! Weihnachten beginnt im Hause gzi-kielnotiert mit dem Weihnachtskaffee, in diesem Jahr um 16 Uhr. Weihnachten wird natürlich das beste Geschirr herausgeholt: Meissen, Streublümchen mit Goldrand, geerbt von meiner Großmutter und heute fast unbezahlbar. Es gibt Stollen, Kringel, Schokolade, Lebkuchen, Kekse, Pralinien, Spekulazius und zum Abschluss darf zur Feier des Tages ein Likörchen nicht fehlen.x

klein Raclette
Raclette-Essen am Heilig Abend

Es folgte der Kirchgang. Danach wurden in der Küche gemeinsam mit meinem Partner rundumkiel, seiner Tochter und dem Herrn Vater von gzi-kielnotiert die Vorbereitung des Raclette-Essens in Angriff genommen: Geschnippelt wurde Käse,  Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Pepperonie, Salami und Chorizo, Kochschinken, Schinkenwürfel, Würstchen, Scampi, Gurken, Mais, Ananas… dazu gab es Pellkartoffeln, Steakpfeffer und nach Wahl Rot- oder Weißwein, zwischendurch 1-2 Verdauer, denn das Essen ist ja doch recht mächtig. In der Essens-Halbzeit haben wir die Tannenbaumkerzen angezündet und mit der Bescherung begonnen – Reihum hat jeder ein Päckchen genommen und durfte erst auspacken, nachdem er es erraten hatte.  Wir hatten jedenfalls sehr viel Spaß, tolle Geschenke und waren erst gegen 2 Uhr morgens im Bett.

Am ersten Feiertag gab es Karpfen. Im gzi-kielnotierten Haushalt gab es den traditionell eigentlich immer am Heilig Abend, aber da rundumkiels Tochter keinen Fisch mag, wird es seit 3 Jahren eben auf einen anderen Weihnachtstag verschoben. Dies Jahr also gestern. Der Karpfen war superfrisch, denn er schwamm bis kurz vorher in der Badewanne., wie bei rundumkiel zu lesen war. Dann wurde er fachgerecht vom Vater von gzi-kielnotiert betäubt, geschlachtet, ausgenommen, portioniert und der Kopf gespalten.

Küchen-Collage Karpfen Blau

Küchen-Collage "Karpfen Blau"

Guten Appetit!

Guten Appetit!

GZi-kielnotiert ist mittlerweile wahre Karpfenkochmeisterin: Wichtig ist, das Wasser ausreichend zu würzen (2-3 EL Salz, 1 EL Zucker pro Liter Wasser) und auch der Stich Butter darf nicht vergessen werden. Das Wasser darf nicht kochen, nur sieden – sonst verliert der Fisch seinen Geschmack, wird trocken und zerfällt. Bevor die Karpfenstücke ins Wasser gegeben werden, zieht man sie mit der Hautseite durch Kräuteressig – dadurch bekommt der Karpfen die blaue Farbe und das Gericht seinen Namen. Dazu gibt es Salzkartoffeln, geschmolzene Butter und Sahnemeerettich, der natürlich am Besten selbstgemacht schmeckt: Sahne schlagen, Meerettich in der Mulinette sehr fein mahlen, unter die Sahne heben und mit Zitronensaft und Zucker abschmecken, ggf. einen Schuss Essig dazugeben, falls die Säure nicht ausreicht. Denn Vorsicht, durch die Zitrone wird die Sahne leicht zu flüssig.  GZi-kielnotiert freut sich in jedem Jahr auf den Karpfen und sie wählt das Kopfstück, denn nur wer persönlich das Schüppchen findet, dem bringt es im folgenden Jahr Geldsegen! :-) Zum Essen gab’s einen schönen trockenen Weißwein – diesmal war’s ein Grüner Veltliner – zwischendurch ein Grappa und das Weihnachtsessen war perfekt.

Und heute? Heute gibt es die Reste vom Raclette in der Pfanne gebraten und mit dem Käse überbacken. Schnelle Küche also – und darüber freut sich gzi-kielnotiert sehr!

Foto gzi-kielnotiertWährend der Weihnachtstage und zwischen den Jahren ist meist ein Zeit und Gelegenheit, das Jahr Revue passieren zu lassen, ein wenig nachzudenken über das Erreichte und Erlebte, sich neue Ziele zu setzen und dabei vielleicht auch selbstkritisch zu hinterfragen: Was habe ich mit meiner Zeit gemacht, habe ich sie gut eingesetzt, habe ich den richtigen Blickwinkel gehabt und habe ich meine Zeit und meine Vorhaben selbst geplant oder wurde ich fremdbestimmt? Und da Weihnachten auch Märchenzeit ist, habe ich dazu passend ein  Zitat aus Alice im Wunderland gefunden:

Die Weiße Königin sagt in Alice im Wunderland: “In der Regel gibt es nie Marmelade, und gestern gab es welche, bloß heute gibt es nie Marmelade.”

Die meisten von uns sind so – sie ärgern sich über die Marmelade von gestern oder machen sich wegen der von morgen Sorgen, statt sie heute dick auf’s Brot zu streichen und zu genießen. Ich ertappe mich selbst auch oft dabei, im Gestern oder Morgen zu verweilen, statt mich intensiv und bewusst um das Heute, das Jetzt zu kümmern. Aber nur wenn ich das Heute wahrnehme, kann ich das Morgen, meine Zukunft, gestalten. Fangen wir doch damit an, jetzt zu leben, damit es uns auch morgen gut geht.

Ich wünsche allen weiterhin schöne Weihnachtstage!

Mit diesem wunderbaren Gedicht von Manfred Hausmann wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest – heute ist Heilig Abend!
Möge das Wunder dieser Nacht Euch erreichen und Euch ganz viel Kraft, Frieden und Trost für das kommened Jahr geben.
Herzlichst Eure gzi-kielnotiert

TROST

1-Kirche in Fort William_by_Rolf-Handke_pixelio

Kirche in Fort William Foto: Rolf Handke/pixelio.de

Ich kühle dein Gesicht mit leisem Hauch,
ich hülle dich in meinem Frieden auch,
ich fange mit der Orgel an zu singen…
nicht weinen, wo die beiden Kerzen sind,
komm, setz dich hin, du liebes Menschenkind!

Ob Glück, ob Unglück, alles trägt sich schwer.
Du bist geborgen hier, was willst du mehr?
In den Gewölben summt’s, die Kerzenflammen
wehn flatternd auseinander, dann zusammen.
Vom Orgelbraus die Engel sehn dir zu
und lullen dich mit Flötenspiel zur Ruh.

Ich möchte eine alte Kirche sein,
voll Stille, Dämmerung und Kerzenschein.
Wenn du dann diese trüben Stunden hast,
gehst du zu mir mit deiner Last.

Manfred Hausman

Am Sonntag, 4. Advent waren Herr rundumkiel und ich mit meinem Vater noch ein letztes Mal auf einem Weihnachtsmarkt auf einem der umliegenden Güter – auf Augustenhof. Ein schöner letzter Weihnachtsmarktbesuch war’s und besonders anziehend fand ich den Feuerkorb auf dem Hof, der in wunderbaren Farben glühte und brannte. Auf jedem, aber wirklich jedem Weihnachtsmarkt hat man dies Jahr nun solche Damen gesehen… das fand ich doch ein bisschen eintönig ;-) aber der Bedarf scheint ja da zu sein.
Am Montag habe ich dann aus lauter “Zeitüberfluss” – nein, weil es Tradition hat und vor Weihnachten immer gemacht werden musste – noch schnell das Messing geputzt, wobei schnell bei Messingputzen ein relativer Begriff ist und abends habe ich einen total gefrusteten Herrn rundumkiel noch einmal nach Kiel begleitet, weil er tagsüber einfach nicht ans Ziel seiner Einkaufswünsche kam…
Fotos gzi-kielnotiert
Dienstag
startete ich dann den Großangriff auf die Weihnachtspost, mein Kartenmotiv hatte ich schon im Weihnachtscountdown gezeitgt. Abends haben wir zu einer strategisch günstigen Zeit den Großeinkauf für die Feiertage erledigt, nachdem vorher der Tannenbaum auf den Ständer kam.
Heute, am Mittwoch, nun statete ich am Nachmittag das große Weihnachtsbaumschmücken. Mein Prachtexemplar zeige ich allen Tannenbaumbegeisterten einmal vor und nach dem Schmücken. Mit Schnee ist der Baum hier zu bewundern.
Tannenbaum vor-nach1
Details am Tannenbaum1
Ach ja… die Musik… die Kassette /Tölzer Knabenchor, Schneewalzer) ist von 1979 und irgendwer hat sie mir mal netterweise auf CD überspielt – denn wer hat noch einen Kassettenrekorder und außerdem leiert sie… Ich habe sie übrigens nirgendwo komplett gefunden, auch nicht meine Lieblingslieder (Die Schlittschuhläufer, die sieben Zwerge, Happy unser Schneemann…) aber zwei Lieder daraus, die Petersburger Schlittenfahrt und weiße Weihnacht, was sehr besinnlich aber wunderschön ist…

Morgen am Heilig Abend welchseln wir uns traditionell ab mit Besuch Weihnachtssekttrinken und Geschenkeaustauschen von Freunden: Diesmal kommen sie zu uns: einmal um 10:30 Uhr und dann um 14:30 Uhr. Um 15:30 Uhr kommt die Tochter von Herrn rundumkiel und mein Vater zum Weihnachtskaffee mit Stollen, Keksen, Kaffee und Likör, um 18 Uhr geht es in die Kirche – da trifft amn dann ganz viele Bekannte und Freunde. Hinterher gibt es Raclette, da ist für jeden Geschmack etwas dabei und man kann alles ganz in Ruhe machen: vorher gemeinsam schnippeln und aufdecken, dann Essen und zwishendurch Geschenkeverteilen.
Am ersten Festtag kommt mein Vater leider nicht zum Frühstück, da er mittags eingeladen ist und wir abends Karpfen blau mit Meerettichsahne und Buttersoße essen, zum Nachtisch gibt es bei beiden Tagen in Variationen selbstangesetzten Rumtopf mit Eis und/oder Vanillepudding. Am zweiten Feiertag sind wir dann bei meinen Patenkindern… und abends gibt es von allem, was übrig geblieben ist und einen gemütlichen Sofa-Fernsehabend…
Nun wünsche ich allen wunderbare, besinnliche und schöne Weihnachten!

GZi-kielnotiert bekommt ja eine neue Digitalspiegelreflexkamera zu Weihnachten und ist schon ganz hibbelig, diese noch mehr und intensiver auszuprobieren. Ein bisschen “geübt” hat sie ja schon, aber noch nicht so richtig. Und Zeit für die Bedienungsanleitung oder Fotobearbeitungsprogramme hatte sie auch noch nicht. Da ist Herr rundumkiel wesentlich weiter.  Aber das schreckt sie nicht. Im Gegenteil, das spornt an.

Also war sie auf der Suche nach Fotoprojekten, die natürlich ein paar Kriterien erfüllen sollten: Sie sollten Lust zum Mitmachen wecken, machbar und noch nicht von Herrn rundumkiel belegt sein – denn selbe Projekte im selben Haus, dass finden wir beide unspannend und außerdem wollen wir unsere Kreise ja erweitern! ;-)
Gott sei Dank ist das Angebot ist ja riesig und schnell habe ich an zwei monatliche Projekte mein Herz verloren und kann nur allen, die ebenfalls Spaß am “Knips” haben, raten, sich noch schnell zu registrieren!

zwoelf2010Bei Janasworld geht es um zwölf 2010 – das selbe Motiv jeden Monat zu fotografieren, um die Veränderung über das Jahr zu dokumentieren. Das klingt spannend und ich tigere schon mit Argusaugen im Haus und der näheren Umgebung umher, um etwas Passendes zu finden. Und außerdem können alle, die tatsächlich 12 Fotos einstellen, noch an einer tollen Verlosung teilnehmen.

Bei Petites Fleurs geht es um drei-freunde – drei Freunde – drei Sachen, die für die/den PhotografiererIn mit dem jeweiligen Monat zusammengehören. Das sind für mich im Januar… ach, nein, das verrate ich natürlich nicht, zumal ich auch noch gar nicht weiß, wie ich diese drei Januar-Freunde ins rechte Licht bzw. zusammensetze ;-)

Auf alle Fälle werden meine LeserInnen sehen, was dabei heraus kommt. Und heute am Abend gibt es aber auf alle Fälle noch den Weihnachtscountdown II vom Tannenbaumschmücken…

gzi

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