Bei MegGyver habe ich dieses Zitat gesehen und dachte, das ist eigentlich einen eigenen Beitrag und des Nachdenkens wert!
“Jedermann spricht von der öffentlichen Meinung und meint mit öffentlicher Meinung die öffentliche Meinung abzüglich seiner Meinung” sagte Gilbert Keith Chesterton.
Wie wahr: Wie oft echauffieren wir uns über dies oder das – alle sagen das – natürlich – Pauschalierungen sind so schön bequem. Vielleicht sollten wir – sprich: alle (!) außer mir
– uns ab und an im Erörtern üben. Wie war das noch in der Schule mit der Erörterung? Pro und Contra war die Überschrift… Die Welt ist bunt und nicht schwarz-weiß und wer sie denn Grau sieht, beachte bitte die Schattierungen…
Informationen zum Zitat-Urheber des Zitates:
Gilbert Keith Chesterton war seinerzeit ein renomierter englischer Buchautor und Journalist. 1874 wurde er in London geboren und verstarb 1936 in Beaconsfield. Seiner erste journalistische Tätigkeit übte er 1896-1902 als freier Kunst- und Literaturkritiker aus. Der passende Rahmen für dieses Medium hier: 1901 heiratete er Frances Blogg. Wöchentliche Kolumnn über 30 Jahre lang hatte er in der “Londoner Daily news” und später auch den “Illustraited London news”.
Chesterton liebt es, zu debattieren und übte diese Leidenschaft auch öffentlich aus. Er schrieb Gedichte, Bühnenstücke, meist aber Prosa: Essays, zahlreiche Erzählungen und Romane. Von manchen Kritikern hochgelobt wurden die von oihm verfassten Biografien über Thomas von Aquin, Franz von Assisi, Charles Dickens, Robert Loius Stevenson und George Bernard Shaw. In Deutschland bekannt wurde er durch die Verfilung seiner kriminalistischen Short Stories um “Father Brown” (Pater Braun), die mit Heinz Rühmann in den 60er Jahren verfilmt wurden.












