
Der süße Paul wurde am 22. August 2009 geboren. Meine Freundin lag mit ihrer Namenswahl für den Sohnemann voll im Trend
Babies bekommen immer viel Aufmerksamkeit – und schon lange vor ihrer Geburt ist eines ganz wichtig: Wie soll der neue Erdenbürger heißen? Man kennt ja viele Vornamen aus seinem Umfeld, immer mehr prägen auch Filme und Buchhelden die Namenslandschaft; auch gibt es wie für Bücher- oder Musiktitel eine Hit-Liste der Top 10 Mädchen- und Jungennamen. Denn ein Vorname prägt und sagt viel über den Träger aus… das Alter beispielsweise. Krankenkassen, Versicherungen und viele andere große Unternehmen bedienen sich der Vornamen, wenn sie in ihrem bestehenden Kundenstamm altersgruppengerechte Angebote machen wollen. Denn zielgruppengerechtes Datenmaterial kann man zwar kaufen – ist aber sehr teuer. Gut, wenn man weiß, welcher Vorname in welchen Jahren auf der Top-Liste stand… ‘Sag mir, wie Du heißt und ich sag Dir wie alt Du bist’ klappt aber leider nicht mehr 100%ig, denn auch “alte” Vornamen boomen wieder.
2009 waren Mia und Leon in Deutschland die beliebtesten Namen für Neugeborene. Leon konnte damit den Spitzenplatz behaupten, Mia verdrängte Hannah von der ersten Position. Dies geht aus der Statistik des Hobby- Namensforschers Knud Bielefeld aus Ahrensburg bei Hamburg hervor. Die Hitliste der Babynamen basiert auf mehr als 123 000 Geburtsmeldungen aus 326 Standesämtern, Geburtskliniken und Geburtshäusern in Deutschland. “Das sind circa 18 Prozent aller im Jahr 2009 in Deutschland geborenen Babys”, erklärte Bielefeld. Weil es keine amtliche deutsche Vornamenstatistik gibt, ermittelt der Hobby-Forscher nach eigenen Angaben seit Jahren die häufigsten Babynamen. Zu den bundesweiten Top Ten gehören bei den Mädchen drei weitere Namen mit dem Anfangsbuchstaben “L”: Lena, Lea und Lilly. Auch Anna, Emma, Emily und Marie konnten ihre Popularität halten. Bei den Jungen gehören noch Luka, Paul, Felix, Maximilian, Fynn, Tim und Ben zum Spitzenfeld.













Eigentlich finde ich viele Namen von der Liste schön… ABER, wenn alle so heißen (was leider so ist, wie viele Lukas, Paul und Max ich alleine schon kenne), bin ich froh, dass wir einen weniger gebräuchlichen und alten Namen ausgewählt haben. Wir wollten schließlich einen Namen und keinen Sammelbegriff
Mein Sohn wird 22 und heißt Felix, da ist die Zeitspanne ja ganz schön groß….
“damals” wurde es mit Entsetzen quittiert “so heißen doch nur Kater…”
Dass es hinterher ein Boom wird, weiss man ja nicht…
@Jana: das stimmt, aber Einzelnamen können zu “Kinderzeiten” auch blöd sein. Ich war damals “Vorreiterin” bei uns im Dorf und ich wurde oft gefragt WIE heißt Du??? Und auch heute noch bekomme ich oft Post an Herrn Géza…. – das ist nämlich die meist ungarische männliche und bekanntere Variante (Géza von Cziffra oder Géza von Bolvary-Zahn)…
@Miki: Ja eine Bekannte hat auch gerade im November einen “Felix” geboren…
Hihi, die Namen halten sich inzwischen ja schon einige Zeit. Und es gibt anscheinend kaum eine interessantere in Bezug auf die zukünftigen Erdenbewohner.
Als ich der vielen “Wie-soll-es-denn-heißen”-Fragerei überdrüssig geworden war, habe ich mir angewöhnt, versonnen über den runden Bauch zu streichen und dabei “Justin-Dustin” zu hauchen. Dann war meistens Ruhe…
Na zum Glück kein Torben-Tobias dabei
Meine Neffen heißen Maximilian und Frederik, mein Enkel Felix.
Igendwie scheinen “alte” Namen wieder im Kommen zu sein.
Mein Lucas ist inzwischen 21. Damals provozierte die Namenswahl kollektives Augenrollen und den blöden Spruch “Hau den…!”
@feronia: Justin-Dustin ist aber auch eine ganz besonders hübsche Kombination
@Wortmann: Freu mich, Dich hier auch zu sehen! Ja, die “alten Namen boomen ziemlich, bei den Jungs schon lange, aber auch Leni und Hannah (man beachte das “h” am Ende!) bei den Mädchen…
@tonari: Lucas ist auch schön! Zurzeit “in” aber bei den Jungen die Form ohne “s” am Ende
Meine Töchter heißen Sophie und Sarah. Bei Sophie stand schon einige Monate vorher fest wie sie heißen soll. Bei Sarah wusste ich selbst dann noch keinen Namen, als sie schon auf der Welt war. Erst drei Tage nach der Geburt konnte ich den Schwestern sagen wie mein Kind denn nun heißt. Ich hatte da einen Traum – entweder Sabine oder Sarah. Sabine fiel für mich von vornherein flach, also war es Sarah…. Meine Eltern und Schwester haben sehr gelacht als ich ihnen den Namen gesagt habe: Alle Namen fangen mit “S” an! Die beiden Namen meiner Kinder und mein eigener auch. Und schon früher hatte ich ein Faible für das “S”, denn meine beiden Rennmäuse damals hießen “Shadow” und “Sindbad”
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liebe Grüße!
Hinweis aus aktuellem Anlass
Wir haben Akismet – und das war der erste, der den Weg trotzdem durchgeschafft” hat.
Als mein Mann im September vor 12 Jahren nachts bei meinen Eltern aufschlug, um ihnen mitzuteilen, daß ihre frischgeborene Enkeltochter Pauline heißt, sind sie fast nach hinten über geklappt (einige andere übrigens auch). Da ich immer davon ausging, es würde ein Junge, war ich glückbeseelt, doch noch (m)eine heißersehne Pauline im Arm zu halten. Ich mochte den Namen schon sehr lange vorher und zu ihr würde auch irgendwie nix anderes passen. Komisch manchmal, gell…
Ich kenn’ auch eine Pauline, na ja, nicht wirklich, nur über drei Ecken vom Erzählen, die müsste auch so zwischen 10 und 12 Jahre sein – Es passt halt doch ein bisschen mit den Trends
Ja, passt schon mit den Trends.
Aber Paul´s kenne ich jetzt schon zu genüge. Alleine die im KIGA.
In meinem Jahrgang, egal auf welcher Schule waren immer Sandras. Wir hatten mal 7 (sieben) Sandras in einer Klasse. War fast die hälfte der Mädchen.
Alleine deshalb war es für mich schon immer ein no-go einen Namen aus der Top-Liste zu nehmen.