Frau gzi-kielnotiert staunt: Wieder eine neue Funktion für’s Handy. RSS-Feeds für Diätrezepte, Diät-Gruppen, tägliche Diät-Motivations-Tipps, das ist ja alles schon bekannt. Aber nun hat die Medigreif Inselklinik Heringsdorf, Haus Gothensee ein Diät-Konzept entwickelt, bei dem das Handy den Abnehmwilligen ihre Bewegungslust respektive Unlust zeigt. Dazu wurde vom Fraunhofer Institut, Rostock, ein entsprechendes Programm entwickelt. Mit dem Diätprogramm in Verbindung mit dem Handy hoffen die “Erfinder”, die dafür von der Citi BKK den Innovationspreis 2009 im Bereich ‘Gewicht und Gesundheit’ in Höhe von 10000 Euro bekommen haben, insbesondere technikbegeisterte adipöse Jugendliche zum Abnehmen zu animieren. Denn gerade bei Kindern und Jugendlichen nimmt Adipositas zu und es fehlt die realistische Selbsteinschätzung zwischen aufgenommenem Essen und durch Bewegung verbrannten Kalorien. Aber wie funktioniert das, fragt sich gzi-kielnotiert…
In das Handy sind Sensoren eingebaut, die das objektive Bewegungsverhalten registrieren und mit integriertem DiaTrace System wird dies dann mittels eines zentralen Rechners sychronisiert und mit standardisierten Algorithmen ausgewertet. Wie die Citi BKK in dazu erklärt, kann dann die Bewegung in Gehen, Laufen, Rad- oder Autofahren, Treppensteigen, oder Hüpfen auf dem Handy sympolisch angezeigt werden. In dem Diätprogramm der Medigreif Inselklinik Heringsdorf wird dann nachhaltig gelernt, die Selbsteinschätzung zu verbessern: Wieviel bewege ich mich tatsächlich und wieviel esse ich? Stimmt die Energeibilanz? Auf diese Art und Weise seien eine bessere Gewichtsabnahme und auch die langfristige Gewichtsstabilisierung möglich. Das Konzept wird derzeit in einer klinischen Untersuchung umgesetzt, bislang (Laufzeit 6 Monate) wurden 117 Patientendaten erfasst.
gzi-kielnotiert ist immer wieder erstaunt: Da wird massenhaft Geld ausgegeben, damit die Jugendlichen – aber ja nicht nur die – durch solche Spielereien zum Abnehmen motiviert werden. Ist der Zusammenhang von Schoki, Chips, Limo, Currywurst und Couch-Potato wirklich so schwer zu verstehen? gzi-kielnotiert glaubt das nicht und auch nicht, dass solche Spielereien dabei helfen. Es muss “klick” machen im Kopf, im Bauch , im Herzen oder wo auch immer, damit man bereit ist, zu lernen, wie man gut, gesund und ausreichend isst und sich dazu idealerweise 3-4mal die Woche ein Stündchen bewegt. Gute Auszeichnungsgeräte motvieren immer beim Abbnehmen, wenn man hinterher sehen kann, was man gemacht hat., wie sich Fett und Muskeln verändern. gzi-kielnotiert spricht aus Erfahrung – sie hat auch 35 kg laufend verloren. Aber da gibt’s im Sportgeschäft schon lange gute, erprobte Geräte, die für jede Art von Bewegung geeignet sind. Hat es “Klick” gemacht, wurde Zusammenhang verstanden, die Resultate nach dem beginnen einmal gesehen – dann hört ohnehin keiner wieder auf, weil es einfach so begeisternd ist, davon ist gzi-kielnotiert überzeugt.













Abnehmen fängt im KOPF an. Da hilft auch erstmal keine neue Handy-Software, Feature oder APP.
Sicher kann es unterstützend wirken, aber ich warte noch auf die Schweinehund-Killer-App
Oh, hast/kennst Du die nicht? Beneidenswert! Sie ist quadratisch, leicht angerundet, man kann die Farben und das Material frei aussuchen, sie gibt Laute (Pieps), für Blinde gibt’s auch sprechende Modelle, auch die Anzahl der möglichen Schweinehundkillerfaktoren sind variabel, bei uns sind es glaube ich vier, ich konzentriere mich aber auf zwei. Gemeinhin heißt dies Ding WAAGE und zeigt die Kilos, Fett-, Muskel- und Wasseranteil Deines Körpers. Bei mir hat sie, als sie neulich eine Schnapszahl anzeigte, endgültig den Kopf erreicht und ich hoffe, dass *stopp*…
35 kg, ganz schön toll!
Ja, 2001 habe ich angefangen und dafür… ca. drei Jahre gebraucht… 8kg davon sind aber wieder drauf, 5 von diesen seit ich nicht mehr allein lebe… – und die müssen jetzt wieder weg, mal schauen, wie wir das kompatibel hinbekommen, denn wenn man allein lebt, esse zumindest ich wesentlich weniger… weil zu zweit auch das kochen und essen und trinken so viel mehr Spaß macht…
Ich hätte dafür keinen Preis vergeben. Da gibt es bessere Konzepte. Im Prinzip ist es ja auch einfach. Die Energiebilanz muss halt möglichst negativ sein. Da hilft gezielte Ernährung und sinnvolle Bewegung – Handys wohl eher nicht. Mich würde mal interessieren, ob es Langzeitergebnisse für die Handy-Software gibt…
Herzschmerz funkioniert auch als Appetithemmer. Ich habe ebenfalls 2001 abgenommen, unfreiwillig, brachte einfach keinen Bissen mehr runter. Als ich bei 46,5 kg war, bei 170 cm Grösse, bin ich zum Hausarzt gegangen. Ein paar Pillen haben zumindest meinen Hunger wieder angeregt. Und heute habe ich Dank Tatezi mein Idealgewicht. So ein Spaziergang mit dem Hund tut einfach gut, bringt auch die Energiebillanz ins Gleichgewicht.
Christine
@rundumkiel: Ganz deiner Meinung, wie aj sicher aus meinem Bericht hervorgeht
@Christine: Herzschmerz funktioniert glaube ich wohl in beide Richtungen, wobei ich noch nicht herausgefunden habe, wann wie. (Herz)Schmerz ist ja auch eine Art Stress – und der drückt entweder auf den Magen und hemmt den Hunger/Appetit oder er regt ihn an (Frustfressen)… Wer da eine gute Lösung fände, wäre reich an Lob, Ehr und Preis… Wie gut, dass Du Zuckerhündin Taetzi hast und es Dir heute wieder gut geht!
Interessant. Aber wie schon erwähnt, die negative Energiebilanz macht es letztlich und das dann auch auf Dauer. Jedes Pfund geht durch den Mund… ist doch so – oder?
Schönen Tag!!
Ja, da hast Du recht, ist wohl so
Ich halte von solchen Sachen auch nicht viel, jedenfalls nicht, wenn sie zum Anfangen motivieren sollen. Später ist es gut zum Dokumentieren und Erfolg manifetieren… ich halte mich mehr an meine “Drei Freunde” http://gzi-notiert.de/2010/01/06/drei-freunde-im-januar/
Bei mir hat es noch nicht wirklich “Klick” gemacht und ich warte quasi stündlich darauf
Solange das nicht passiert werde ich wohl weiter nur in der Theorie Ernährungsprofi bleiben. Denn alle Infos sind da – sie nützen nur nichts gegen den Schweinehund.