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Foto: Thorsten-Freyer/pixelio.de

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Datenschutz ist in aller Munde. Immer öfter hört Frau gzi-kielnotiert so schauerliche Geschichten wie “Patientenkarteikarten im Müll gefunden” oder “Partybilder ohne Einverständniserklärung veröffentlicht”… Um so besser, dass es auf die Initiative des Europarates hin einen Europäischen Datenschutztag gibt, immer am 28. Januar, also heute, weil an diesem Tag 2006 die Unterzeichnung der Europarechtskonvention 108 zum Datenschutz begonnen wurde. Mit der Konvention verpflichten sich die unterzeichnenden Staaten, für die Achtung der Rechte und Grundfreiheiten insbesondere des Persönlichkeitsbereichs bei der automatisierten Datenverarbeitung Sorge zu tragen, dabei bleibt der Schutz der Privatsphäre eine der wichtigsten Herausforderungen.

In Bund und Ländern fanden deshalb zu dem Thema heute verschiedene Veranstaltungen statt, deren Titel die Brisanz des Themas verdeutlichen und zumindest gzi-kielnotiert bei manchen Vorstellungen die Haare zu Berge stehen lassen. Eine zentrale Veranstaltung der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder hat z.B. das Motto: “Gesundheitsdaten im Netz: Zu Risiken und Nebenwirkungen für das Persönlichkeitsrecht der Patienten”. da fragt sich gzi-kielnotiert natürlich schon: Wie steht es denn um die Datensicherheit der zahlreichen Angebote wie elektronische Gesundheitskarte, Telematikinfrastruktur, Online Gesundheitsakten, elektronische Fallakten, Ärzteportale, Telemedizin uvm.? Auch in Hessen befasst man sich noch einmal gesondert mit dem Thema “Diagnose chronisch krank: Der Datenschutz im Gesundheitswesen.
Mecklenburg-Vorpommern hatte einen ebenfalls sehr interessant Schwerpunkt für alle Beteiligten: Eltern, Kinder, Schüler, Lehrer – eigentlich alle: “Finde ich dich bei Studi-Face-Spion?! Mit Sicherheit!” sowie “Datenschutz im Internet”.

Dazu hat gzi-kielnotiert auch heute morgen in ihrer regionalen Presse einen interessanten Artikel gefunden: “Anonym durchs Netz: Software hilft”. Denn wie der Artikel der KN informiert, können Provider durch die Analyse der Verbindungsdaten Nutzungsprofile erstellen, die mindestens sechs Monate online gespeichert werden. das ist ‘ne lange Zeit! Dagegen gibt es zwar Anonymisierungs-Software, die aber auch Nachteile hat: Das Verfahren, um die IP-Kennungen für die Privider nicht mehr nutzbar zu machen, ist aufwändig und hat viele Zwischenschritte, durch die sich die Datenverbindungen verlangsamt. Eine komplette Anonymität ist zudem kaum möglich, so das Fazit der Experten.

Persönliches Erlebnis heute zum Thema: Leichtfertig geht gzi-kielnotiert eigentlich nicht mit ihren Daten um, insofern wunderte sie sich doch etwas sehr über den Anruf mit unterdrückter Nummer eines freundlichen Herrn Klein, der ihr heute weismachen wollte, sie nähme bereits seit Monaten an einem kostenpflichtigen Gewinnspiel teil und deshalb höflich anfragte, ob sie dies bis Mai verlängern möchte. Auf ihre verwunderte Nachfrage, worum es denn gehe und sie hätte niemals irgendwelche Kontoinformationen für gewinnspiele angegeben, legte der freundliche Herr einfach auf. gzi-kielnotiert kam noch nicht einmal dazu, ihn auf die verbotenerweise unterdrückte Nummer hinzuweisen.




1 Kommentar zu „Heute ist der 4. Europäische Datenschutztag“

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