Frau gzi-kielnotiert ist fasziniert! Endlich ist es offiziell und öffentlich gemacht worden: Die Frau muss klüger sein als er und der Mann darf ein paar Jährchen älter als sie sein, dann klappt es auch mit der Ehe/Partnerschaft. Das haben laut einem dpa Bericht Genfer Forscher herausgefunden und veröffentlicht. Dazu wurden 1074 Paare aus der Schweiz untersucht, die verheiratet waren oder zusammen lebten. Untersucht wurden dabei Alter, Bildungsgrad, Nationalität und frühere mögliche Ehen auf Trennungsgrad. Die Schweizer Forscher sind davon überzeugt, dass es besser wäre, den Partner nach den richtigen Kriterien auszusuchen statt in blinder Liebe. Denn die mathematisch höchte Wahrscheinlichkeit für eine glückliche, lange Beziehung haben Paare, in denen sie einen höheren Bildungsgrad hat, er fünf Jahre älter ist, beide den gleichen kulturellen Hintergrund (in diesem Fall beide Schweizer) und beide keine früheren Scheidungen hinter sich haben. Da fällt gzi-kielnotiert ein Stein vom Herzen, denn diese Kriterien erfüllen sie und Herr rundumkiel fast alle… (Welches Kriterium nicht erfüllt ist, wird an dieser Stelle aber nicht verraten!)
Die schlechteste Prognose liefern entsprechend Paare aus unterschiedlichen Kulturkreisen, er drei bis vier Jahre älter, mit einer geschiedenen Ehe hinter sich und beide haben eine mittlere oder gar schlechte Bildung. Die Forscher sind überzeugt, dass man generell die Scheidungsrate um bis zu 20 Prozent senken könne, wenn sich Paare nach diesem Modell zusammenfinden würden. Bei ihren Studienteilnehmern fanden sie für 68 Prozent andere Partner, mit denen die Scheidungswahrscheinlichkeit tiefer lag.
Eine FORSA-Umfrage zum Valentinstag hat zudem gezeigt, dass Romantik wieder hoch im Kurs steht. Man solle aus Liebe heiraten, sagten 86 Prozent der Befragten und nicht aus steuerlichen Gründen oder weil ein Kind unterwegs ist. Und wenn dann noch die richtigen Bedingungen zur Liebe dazu kommen und passen, kann man doch wahrlich alles romantisch rosarot sehen, findet gzi-kielnotiert und freut sich auf den morgigen Valentinstag













Meine ganz persönlichen Erfahrungen und die in meinem Umfeld zeigen, dass das mit “der Scheidung hinter sich” so nicht stimmt, denn es wiederholt sich nicht zwangsläufig, sondern man(n)/frau ist dadurch eher schlauer geworden. Kenne viele (wirklich viele) Paare, die im “2.Versuch” sehr glücklich sind.
ich vermute auch, dass viele “aus Erfahrung lernen”, ich kenne aber bedauerlicherweise auch aus meinem engen Freundschafts-Umkreis Männer, die nun schon 2-3 mal gelernt und zum Teil beim vierten Versuch sind – und sicher wird es das auch umgekehrt geben. Und ebenso kann ich wirklich nicht sagen, dass das “aus Erfahrung lernen” bei einem höheren Bildungsstand besser klappt – manchmal denke ich fast: im Gegenteil – ich fand es nur mal wieder amüsant, was die Leute so erforschen, letztlich wird sich eh keiner dran halten…
Das sind mal wieder Statistiken (hatte sie schon in der Tagszeitung überflogen), bei denen man sich doch fragen muss, ob die Leute nichts Besseres zu erforschen haben respektive wer für solche Berechnungen womöglich auch noch wertvolle Forschungsgelder ausgibt…
Ich hinterlasse hiermit in aller Kürze meinen eigenen Forschungsbericht, nämlich dass jeder definitiv nur aus seinen eigenen Erfahrungen lernen kann.
Ich würde auch sagen, daß jegliche Verschwendung von Forschungsgeldern zu diedem Thema ungefähr so sinnvoll ist,wie damals das kleine Fernsteuerauto auf dem Mars, das, kaum dort angekommen, gegen einen Stein fuhr, umkippte und …naja.
@mkh: Schön Dich mal wieder hier zu sehen
! Ja, ich bin auch immer wieder fasziniert über den Erfindungsreichtum mancher Forscher und was die so alles finanziert bekommen, das hatte ich ja auch schon bei Miki geschrieben. In meinen Augen ist es letztlich ist es eine Binsenweisheit, man sagte immer schon “Gleich und Gleich gesellt sich gern”, man kann dagegen halten “Gegensätze ziehen sich an” und dann kontern “Ausnahmen bestätigen die Regel” oder “solange es eben dauert”…
@Gesche: In diesem Fall gebe ich Dir Recht, aber manche Forschung hat amfangs komisch ausgesehen und später doch Großes ermöglicht: da zahle ich die Weltraumforschung schon dazu und natürlich die medizinische Forschung.
Ich finde dieses Forschungsergebnis spannend und gar nicht vergeudet. Vielleicht, weil ich der Meinung bin, es trifft zu. Meine eigenen Erfahrungen sind ähnlich und wenn ich mich umsehe, in meinem engeren Kreis, kann ich diese Ergebnis nur bestätigen.
Einen schönen herzigen Tag,
Barbara/Indication
Oh, na ja, dann bin ich mal gespannt, ob meine Ehe hält. Mein Schatz ist fünf Jahre jünger als ich und ich bin nun zum zweiten Mal verheiratet.
Was das klüger angeht… sind Frauen nicht meistens klüger?
Aber ich gebe auf solche Statistiken nicht sooo viel, weil es immer noch auf den einzelnen Menschen ankommt und nicht alle über einen Kamm gescherrt werden können.
“Die Forscher sind überzeugt, dass man generell die Scheidungsrate um bis zu 20 Prozent senken könne, wenn sich Paare nach diesem Modell zusammenfinden würden.” Puh, nach einem Modell zusammenfinden, das klingt ja grauslich. Und wo bleibt da die Liebe?
Die sollte doch erst mal da sein, auch wenn Liebe alleine manchmal nicht reicht, um glücklich zu werden.
Liebe Grüße,
Martina
ich glaube, dies thema wird immer spannend bleiben: wie schafft man es, und was für vorraussetzungen helfen? und eigentlich ist es ja auch sehr interessant, daß es anscheinend förderliche bedingungen gibt. vielleicht hilft solche erhebung ja bei partnerschaftsbörsen so wie parship oder heartbooker, daß sie die profile gezielter aufeinander abstimmen können.
und: nächstes mal bin ich schlauer
@Indikation, sicher ist es spannend – aber vielleicht doch vergeudet, weil oftmals das Herz eben doch blind vor Liebe einen Strich durch die rechnung der Vernunft (?) macht… Man sagte früher schon: Gleich und gleich gesellt sich gern und die Contra-Leute: Gegensätze ziehen sich an… und Ausnahmen bestätigen immer die Regel
@Mamü: Früher wurden die Ehen auch entsprechend “gestiftet”: Geld zu Geld, Bildung zu Bildung… Manchmal blieb se bei der vernunft, weil man sich früher eben nicht so “einfach” trennen konnte, wie heute, oftmals entwickelte sich eben auch Liebe.
@Gesche: Ein interessanter Ansatz, diese Forschungen bei diesen Börsen einfließen zu lassen. Einige, die ihren Mitgliedern Vorschläge unterbreiten und nicht nur selbst suchen lassen, nutzen ja schon irgendwelche Kriterien…
Von dieser merkwürdigen Formel habe ich auch gelesen, und fand es sehr amüsant. Habe mir gleich so ein Amt vorgestellt in dem die ehewilligen sich melden müssen. Dann wird geschaut, und du gehst mit so einem Menschen nach Hause der zwar statistisch passt, aber den du nicht riechen kannst. Das ist denn aber Pech. Ob das da denn auch ein Rückgaberecht gibt? Vielleicht wird auch gleich die Genetik verglichen, dass bei Kinderwunsch auch entsprechend genormte Exemplare entstehen. Da brauchen wir denn natürlich auch eine neue Rubrik für. Denn die Indigo-, Regenborgen- und Sommemscheinkinder (gibt es einfach noch ganz einfach Saubratzen?) Thematik ist ja ausgelutscht.
Das das ganze Thema Ehe und Kleinfamilie, ein überholtes Modell ist, in der Richtung sollte mal geforscht werden.
Alles Liebe Karin