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Frau gzi-kielnotiert ist keine Spießerin und auch nicht kleinkarriert, hofft sie jedenfalls :-) gzi-kielnotiert liebt ihren Herr Hund Anton sehr – was hoffentlich alle meine LeserInnen wissen. Aber sie hat Verständnis dafür, dass nicht alle Menschen Hunde lieben, manche sogar Angst vor ihnen haben. Und gzi-kielnotiert ärgert sich über Menschen, die dies ignorieren oder sich nicht an die Spielregeln halten und damit auch anderen Hundebesitzern das Leben schwer machen.

Herr Hund Anton ist brav an der Leine und hat trotzdem viel Spaß

Herr Hund Anton ist brav an der Leine und hat trotzdem viel Spaß

Weil heute endlich schönes Wetter war, schlug sie Herrn rundumkiel vor, dass sie doch dem Herr Hund Anton eine Freude machen und einen sonntäglichen Spaziergang durch das Örtswäldchen unternehmen könnten. Gesagt getan, eingemummelt, Leine an den Hund, diverse kleine Tütchen und die Kamera eingepackt, los ging’s. Herr Hund Anton war glücklich, mal “Hundezeitung” lesen zu können und nutzte die 5m lange Laufleine komplett aus. Im Wäldchen herrscht Leinenpflicht – große Schilder weisen an allen Eingängen und mehreren Stellen darauf hin – und oft schon hat gzi-kielnotiert sich geärgert, wenn sie Menschen mit ihren Hunden ohne Leine begegnet sind.

“Er tut nichts” -  o.k. – ICH hab keine Angst vor Hunden, Herr Hund Anton tut auch nichts und ist trotzdem an der Leine – an ihr wird er aber durchaus fuchsig, wenn ihm andere Hunde zu nahe kommen. Ein häufiges und verständliches Phänomen. Und so wie Herr Hund Anton, wird gzi-kielnotiert auch fuchsig, wenn sie mit ihrem ordnungsgemäß angeleinten Hund unterwegs ist und freilaufende Hunde auf sie zugestürmt kommen und die Besitzer sind in weiter Ferne. Schnell leint sie Herr Hund Anton ab und die Hunde haben ihren Spaß – soweit so gut – nur, dass es verboten ist und gzi-kielnotiert es dann eben nicht gut findet. Heute war’s mal wieder so weit und gzi-kielnotiert konnte Herr Hund Anton schnell noch losmachen.

Es gab folgenden Trilog:
Andere Hundesbesitzerin: “Da haben sie aber richtig reagiert, dass sie ihren Hund losgemacht haben.”
gzi-kielnotiert: “Nein, habe ich nicht, aber es blieb mir keine Awahl! Es gibt eine Anleinpflicht im Park”.
Andere Hundebesitzerin: “Wir sind hier eine Gemeinschaft von Hundebesitzern und wir wissen, dass unsere Hunde nichts tun”.
gzi-kielnotiert: “Das steht doch gar nicht zur Debatte, dies ist ein öffentlicher Park und es ist verboten, die Hunde freilaufen zu lassen”.
Andere Hundebesitzerin: “Das ist doch erst, seit ein paar verrückte junge Mütter hier einen Aufstand gemacht haben, unsere Hunde tun aber nichts”.
Der Hund der anderen Hundebesitzerin stand  knurrend neben ihr, gzi-kielnotiert schaute etwas skeptisch…
Andere Hundebesitzerin: “Der knurrt nicht, der freut sich und schnurrt”.
gzi-kielnotiert denkt und sagt aber nicht: Äh, Katze?
Herr rundumkiel: “Aber es gibt nun einmal Regeln, die für alle gelten, weil sie sonst keinen Sinn machen”.
gzi-kielnotiert: “Genau, denn wenn einige sich daran halten und ihre Hunde an der Leine führen, gibt es Ärger, wenn andere Hunde darauf zulaufen und noch nicht einmal zurückgerufen werden, weil ihre Besitzer gar nicht nach ihnen schauen”.
Andere Hundbesitzerin: “Aber für uns gelten die Regeln nicht, weil unsere Hunde nichts tun”.
gzi-kielnotiert etwas entnervt weil völlig vergeudete Mühe: Schönen Sonntag noch…

gzi-kielnotiert könnte zum Kampfhund werden in solchen Momenten… Am liebsten würde sie die einmal anschwärzen., aber  auch das wäre vergebliche Mühe, denn sowohl im Amtsblatt als auch in der Zeitung ist dies ein immer wiederkehrendes Thema… Auch versteht sie überhaupt nicht, wieso die Hundehalter auf die skurrile Idee kommen, dass sie, nur weil Schnee liegt, die Hinterlassenschaften ihres Hundes nicht entfernen müssten. Selten hat sie so viel Sch… gesehen, wie in den letzten Tagen und ehrlich gesagt möchte sie nicht wissen, wieviel da noch zutage kommt.

Für alle Ignoranten (auch wenn die wohl leider nicht hier lesen) sei hier noch einma die Hundeverordnung des Landes Schleswig-Holstein, geändert aufgrund der Richtlinien für Gefahrhunde am 28. Juni2000,  zitiert und das entsprechende gefettet:

§ 4 Leinen- und Maulkorkzwang
(1) …
(2) …
(3) An der Leine zu führen sind ferner alle Hunde, die mitgeführt werden
1. bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
2. bei Mehrfamilienhäusern auf Zuwegen, in Treppenhäusern, in Fluren oder sonstigen von der Hausgemeinschaft gemeinsam genutzten Räumen,
3. in Gaststättenbetriebe, in Einkaufszentren, in Fußgängerzonen und in Haupteinkaufsbereiche,
4. in der Allgemeinheit zugänglichen umfriedeten oder anderweitig begrenzten Park-, Garten- und Grünanlagen,

5. in Sportanlagen und auf Zelt- und Campingplätzen,
6. in öffentlichen Verkehrsmitteln,
7. auf Friedhöfen,
8. auf Märkten sowie Messen und
9. in Naturschutzgebieten, soweit diese Flächen betreten werden dürfen.

19 Kommentare zu „Hunde und die Anleinpflicht in öffentlichen Parks“

  • Du sprichst mir da förmlich aus der Seele!
    Wenn ich mit meinem Pflegehund unterwegs bin (Sein Standort:primär Seitenstraßen und parkähnliche Anlagen, Naturschutzgebiete), erlebe ich auch immer wieder ähnliches. Zur Erheiterung aller ein kurzer Dialog, den ich letztens in einem Naturschutzgebiet hatte.
    Ich war da mit Joscha unterwegs, natürlich angeleint, wie es viele Hinweisschilder deutlich machten. Ebenfalls Langlaufleine..

    Da kamen mir zwei ältere Herren entgegen, ich mache Joscha kurz, da er in seiner Neugier gerne Fremde überstürmisch begrüßen will- da er ein Labrador ist, kann das schnell manch einen umhauen.. ;-)

    Da sagt der eine Mann zu mir, während er den Hund bemitleidenswert anschaut:
    “Lassen Sie den hier nicht los??”
    Ich:
    “Nein, das ist hier ein Naturschutzgebiet- das wäre mir auch viel zu gefährlich.”-
    “wieso gefährlich?”
    “Weil nebenan ( ich zeige auf den angrenzenden Wald und Wiesenbereich)wilde Tiere nisten und ihre Ruhe brauchen. Wenn er hier nur etwas wittert- wird er nicht mehr zu halten sein. Auch, wenn er noch so lieb ist. Jagdinstinkt eben…”
    “Achso… hm… armer Hund…”

    Manche verstehen es einfach nicht.

    Oder auch toll:
    Wenn die freilaufenden Hündinnen läufig sind – und dir erst von weitem, nachdem Du den Hund schon längst losgemacht hast Dir zugerufen wird, dass …naja…

    • GZi:

      Das ist ja auch ganz klasse (Ironie)… also in Naturschutzgebieten frei, das geht ja gar nicht! Gut, ich muss gestehen, einmal ist mir Anton auch im Januar hinter einem Reh abgehauen, keine Chance, ihn zu halten. Und ich hab’s die ganze Zeit im Kopf knallen gehört, weil eine Reihe Hochsitze in der Nähe waren. Gott sei Dank kam er nach 10 Minuten zurück… und es war nicht bei uns, sondern ich besuchte eine Freundin. ich war fix und fertig… Wir haben in der Hundeschule sofort mit einem Wildtraining begonnen, das war klasse. Trotzdem: ich muss immer schneller sein, als der Hund mit dem Erblicken, sonst ist (fast) keine Chance…

  • Liebe GZI,

    ich bin schon dafür, dass man die Hunde auch mal ohne Leine laufen lassen darf, da ich der Meinung bin, dass NUR Leine nicht artgerecht ist. So wirklich austoben geht auch mit langer Leine nicht, finde ich. ABER wir lassen unseren nur außerhalb des Dorfes, wo nur Felder sind und uns selten jemand begegnet frei laufen. Und dort auch nur auf dem Weg und am Rand, da auf den Feldern ja auch Hasen und Fasane sind und die wollen wir ja auch in Ruhe lassen. Also dort, wo niemand gestört wird.

    Im Park mit Anleinpflicht würde ich meinen allerdings auch an der Leine führen. Versteht sich irgendwie von selbst, oder? Und da wo Kinder sind auch immer.

    Wenn wir einem anderen Hund begegnen muss ich unseren an die Leine nehmen, da er anderen Rüden äußerst ungern die Herrschaft überlässt. Da wird er meistens ziemlich zickig. :roll: Das ist mir zu riskant. Und es gehört sich sowieso, seinen Hund an die Leine zu nehmen, wenn der andere Hund an der Leine ist! Leider gibt es immer welche, die das nicht begreifen. Und wieso lassen Leute ihre Hunde soweit vorlaufen, dass sie sie nicht mehr im Blickfeld haben??? Nee, also das geht ja wohl mal gar nicht. Ich hasse das. Was nützt es mir, wenn der andere Hund angeblich nix tut, meiner aber ausrastet, weil der andere ein Rüde ist und auf uns zurennt, und der andere daraufhin doch auch zickig reagiert. Und wie müssen sich Menschen fühlen, die Angst vor Hunden haben und dann einem herrenlosen Hund gegenüberstehen?

    Ich finde ja, wir bräuchten nicht so viele Regeln, wenn sich jeder Hundesitzer der Verantwortung bewusst wäre und sich entsprechend verhalten würde. Aber das wäre ja oft unbequem. ;-) Ein Hund ist immer noch ein Tier, dass auch mal anders als gewohnt reagieren kann.
    Schade ist nur, dass durch einige “blöde” Hundebesitzer alle in Verruf geraten. :-(

    Liebe Grüße,
    Martina

    • GZi:

      Liebe Martina, versteh mich nicht falsch, ich bin durchaus für Hunde toben und frei laufen lassen – dort wo’s erlaubt ist! Am Hundestrand, auf Hundespielwiesen, außerhalb von Ortschaften auf Radwegen (wenn ich mit Anton jogge, lasse ich ihn ja auch frei, wenn wir raus aus dem Dorf sind). Aber das ist ein kleines Bürgerwäldchen mitten im Ort, der Tierpark grenzt an vielen Stellen da ran, man kann Tiere gucken und ich find es auch nicht witzig, wenn manche duerchgeknallte Hunde (gibt es auch) da ran preschen oder geschickt werden (!), die Tiere erschrecken und Besitzer lachen und sagen: so bewegen die Zebras, Ponnys etc. sich auch mal und stehen nicht nur am Fleck… Und der Gipfel, wenn man was sagt kommt gerne auch: Radfahrer dürfen hier auch nicht fahren und keiner schiebt… stimmt, aber irgendwie für mich kein Argument…

  • Waah, solche Hundehalter liebe ich ja… /ironiemodus/

    Neulich hatte ich auch mal wieder so ein tolles Erlebnis:
    Knapp eine Woche nach meiner Knie-OP war ich unerwegs zur Krankengymnastik, drei Straßen weiter, eine Strecke, die ich sonst zu Fuß in drei bis fünf Minuten schaffe. Auf Krücken gehts halt langsamer und an dem Tag (wie fast immer in den letzten Wochen) lag auch noch ordentlich Schnee. Irgendwann kam mir dann auf dem schmalen Pfad, der neben dem Schneehaufen auf dem Bürgersteig noch frei war, eine ältere Dame mit mittelgroßem Hund entgegen, Hund nicht angeleint und ein ordentliches Stück vorauslaufend. Ich bleibe stehen, der Hund bleibt komischerweise auch stehen und fängt an, deutlich zu knurren und zu kläffen, den Blick dabei starr in meine Richtung gerichtet. Der meinte also definitiv mich… Ich sehe also demonstrativ und mit hoffentlich aufforderndem Blick in Richtung der Hundehalterin, diese reagiert auch erfreulicherweise, ruft ihren Fiffi, der zwar nicht hört und zu ihr kommt, sich aber immerhin nicht von der Stelle rührt und knurrend und kläffend stehenbleibt, bis sie ihn erreicht hat, dann wird er angeleint.
    Ich humpele also beruhigt weiter, als ich auf Höhe der Hundehalterin bin, spricht sie mich an.
    Ich denke, oh, womöglich eine Entschuldigung? Dafür, das sie den Hund nicht von vornherein an der Leine geführt hat, obwohl er offensichtlich nicht sehr gut hört, das er mich angekläfft hat, das ich mich ganz offenkundig dadurch bedroht gefühlt habe?
    Nein.
    “Er hat Angst vor Ihren Stöckern.” und deutet mit verständnisheischendem Blick auf meine Gehstützen.
    “Ach ja? Ich habe auch Angst vor ihm, wissen Sie?” entgegne ich.
    “Aber der ist ganz lieb! Der tut nichts!”
    Das war mir dann wirklich zu blöd und ich motzte sie relativ laut an:
    “Das weiß ich aber nicht! Das kann ich nicht wissen, ich kenne nämlich weder Sie noch Ihren Hund!”
    Woraufhin von ihr nur noch ein sehr verwirrter Blick kam und ich weiter meines Weges humpelte.
    Nun ja. Ganz ehrlich, wäre der Köter nicht zum Knurren und Kläffen stehengeblieben sondern weiter auf mich zugekommen und mir aus die Pelle gerückt, ich hätte ich mit den Krücken eins übergezogen. Wenn ich in so einer Situation schonmal bewaffnet bin…

    • GZi:

      Könnte ich gut verstehen, wenn Du Dich gewehrt hättest… andrerseits hat die gute Dame natürlich Recht, dass ihr Hund Angst vor den Krücken hatte. Hätte Herr Hund Anton auch gehabt. Aber wenn mir “so jemand” entgegenkommt, würde ich den Hund ohnehin anleinen, denn es könnte ja auch sein, dass der Hund sich wegen der ungleichmäßigen Bewegung, der Geräusche, der Dinger an sich erschickt und das Gegenüber umreißt und Dann??? Ich wäre auch recht deutlich geworden…

  • Lilo:

    Dort wo es erlaubt ist, sollte man seine Hunde auf jeden Fall – soweit möglich – frei laufen lassen! Wenn allerdings eine Anleinpflicht besteht, dann ist das so – ganz egal warum und seit wann. Alle haben sich dann daran zu halten und solche ignoranten Hundebesitzer wie diese Dame schaden allen “seriösen” und verantwortungsbewussten Hundehaltern mit ihrem Verhalten. Ich finde du und Herr rundumkiel habt euch großartig verhalten. Davon sollte sich so mancher Hundehalter eine dicke Scheibe abschneiden.

    • GZi:

      Ach Lilo, leider gibt es viel zu viele, die meinen, sie seien allein auf der Welt Ich versteh das echt nicht…! Aber Danke für Dein Lob *freu*! ich hätte gern nur nachhaltiger was getan…

  • Frau GZi – ich bin da 100%ig Deiner Meinung. Ein Hund ist ein Lebewesen – und die Aussage “der tut nix” ist allein schon sehr mit Vorsicht zu genießen. Meine Stute hat auch in zehn Reitjahren noch nie jemanden abgeworfen – weiß ich, ob ich nicht morgen im Dreck lande? Tiere sind nicht immer berechenbar (sprach die Tierärztin) – und wo Leinenpflicht ist, ist Leinenpflicht. Punkt.

  • ha, habe eben mit meiner läufigen Hündin auch ein “schwieriges” Erlebnis gehabt: sie war natürlich angeleint, als ein kleinerer Hund, mit dem sie manchmal spielt, ohne Leine auf sie zugeschossen kam. Ich habe dem Knaben, der mit der anderen Hündin unterwegs war, gesagt, dass Tatezi läufig sei. Seine Antwort: Aber mein Hund ist auch ein Weibchen! Ja, du guter Junge, das weiss ich doch, dachte ich mir, aber MEINE Hündin würde ausbüchsen, wenn ich sie von der Leine liesse. Bis ich ihm das erklärt hatte, hat sich Tatezi so machmal in der Leine gedreht, die ich um die Hand geschlungen hatte, dass mir schier die Finger abgestorben sind. Auch Kinder sollten wissen, dass Hunde angeleint gehören, wenn einem jemand mit angeleintem Hund begegnet. Ist einfach Hundeknigge.
    Christine

    • GZi:

      ;-) Knigge??? Wer war das noch mal ? ;-)
      Überhaupt ist nicht gutes Benehmen Glücksache, sondern Erziehung – aber es heutzutage zu finden umso mehr!

  • Tja, die Anleinpflicht. Das ist schon derbe wie die ignoriert wird. Abgesehen von der Belästigung anderer Menschen, nervt mich auch die Gleichgültigkeit dem Tier gegenüber. Hier, mitten in der Stadt, sehe ich immer wieder freilaufende Hunde. Das nervt mich enorm, denn es ist einfach zu gefährlich, für Tier und Mensch. Eine Katze auf der anderen Strassenseite, oder eine läufige Hündin und es ist geschehen, und so ein Wussler wuselt auf die Strasse. Auto dazu und boing. Na ja und die Zeiten in denen Suka läufig ist, sind auch immer nervig. Da bin ich dauernd dabei freilaufer abzuwehren. und wenn ich noch einmal höre: Der ist noch viel zu jung, der weiß noch gar nicht wie es geht (wobei Hundchens Gebaren deutlich zeigt, dass er wohl in Abwesenheit des Besitzers einschlägige Literatur genossen hat, und sehr wohl weiß wie “es” geht) werde ich zum Tier.
    Andererseits bin ich aber auch über die Qualität von Hundefreilaufflächen empört. Das ist einfach auch nicht schön. Entweder sind sie angezäunt und klitzeklein, wie die Briefmarke im Schrevenpark. Oder sie sind nicht klar definiert wie in der Moorteichwiese, oder uneingezäunt an einer Hauptverkehrsstr. Das finde ich auch nicht in Ordnung.
    Alles Liebe Karin

    • GZi:

      Ach,es ist schon schwer, es allen Recht zu machen, ich geb es ja zu… Der Hit ist, wir haben hinter dem Haus meines Vaters ein Regenrückhaltebecken, dass natürlich wachsen soll und dwo man das gelände nicht betreten darf. Aber da ist teilweise auch nur ein Gittertor vor, über das Mensch leicht steigen kann und Hund drunter oder zwischendurch… Mein Vater wurde beauftragt, ab und an nach dem Rechten zu gucken. Da lassen werden Hunde zum Baden geschickt mit dem Hinweis: Sonst gibt es ja keine Teiche hier, oder sie lernen das Apportieren von Wasservögeln… Da platzt einem schon der Kragen… und wie gesagt: Immer (und oft mehrere) Hunde bei uns im Haushalt…

  • Und genau das ist der Grund, warum ich Hunde nicht leiden kann. Immer heißt es, wenn das Hosenbein schon durchgekaut, der will nur spielen. Alles schon erlebt. Ohne Dir vernünftigen und lobenswerten Hindebesitzerin nahe kommen zu wollen, aber auf Hunde kann ich verzichten!

    Nachtrag: Habe neulich von einer Bissschiene für Hunde gehört/gesehen. Eine Art “Dracula” Gebiss zum überziehe.

    Denn Maulkörbe sind sicherlich für die Vierbeiner eher lästig! Leider, ja leider, werden diese nützlichen Items nicht von denen erworben, die es nötig hätten …

    So, nun aber einen schönen Montagabend!
    Erdbeere mit eigenem Domainbesitzerinnen Gruß :-)

  • Es gibt ja auch extra Orte wo die Hunde ohne Leine rumlaufen können. Diese sture Art wie im Trilog geht einem ziemlich auf den Senkel. Für alle gelten die Regeln, nur für einen selbst nicht.

  • GZi:

    @Erdbeere: Die Hunde können ja nichts dafür, sie orientieren sich an den Besitzern, den Alphatieren und leider, leider gibt es neben vielen sehr guten auch eine menge durchgeknaller Idioten (wie überall im Leben)..
    @Schaps: Regeln gelten für Alle – und ICH hab meine eigenen Regeln, oder? Leider, leider, leider… bei so vielem, was sicher teilweise noch weitaus ernster ist als angeleinte Hunde…

  • Josi:

    Herr Denzel ist ein Jagdhund. Glaubt ja keiner, weil Retriever ja sooo süß sind und keiner Fliege was tun können. So sagt man. Ausprobieren, möchte ich das nicht, denn dafürt respektiere ich jedes Lebewesen. Ob nun auf zwei oder vier Pfoten.
    Ich rege mich seitdem ich Hundebesitzerin bin über die auf, die fröhlich immer die Anweisungen ignorieren und ihren Hund “der tut nix” frei laufen lassen. Wie oft wie mittlerweile auf der Flucht vor “der tut nix” oder “weiß gar nicht was der hat” waren, kann ich nicht mehr aufzählen.
    Ob nun in Bruttig oder auch im Forst- oder Statdwald. Da kommen freilaufende Hunde dort auf einen zu, wo eindeutig klar ist, dass die werte Fellfluse an der Leine zu führen ist. Eben auch, weil Pferde, Menschen und andere Hunde den Weg kreuzen könnten.
    Gestern abend trafen wir die große Liebe unseres Hundes und das Herrchen erzählte, dass er letzte Woche auf den Feldern seiner Hundedame mal Auslauf gegönnt hatte. Problem war, dass die Hasen auf den Feldern den Hund dann “von der Rolle ließen”. Herrchen brüllte nach seinem Hund und einzig die Hasen blieben verdattert stehen. Hund trottete irgendwann von selber zuhause ein.
    Irgendwie vergisst jeder, das der Hund vom Wolf abstammt und eigentlich ein Raubtier.
    Mensch (Hundebesitzer) vergisst die Menschen, die panische Angst vor Hunden haben.
    Mensch vergisst, dass er mit der Anschaffung des Hundes, Pflichten übernommen hat und dazu gehört auch, sich an Regeln zu halten.

    Wenn ich sehe, dass mein Grizzly und ich immer die Haufen wegmachen und nun seit Tagen wieder Slalom laufen müssen, weil viele eben denken, dass mit Zahlung der Hundeteuer auch das Recht auf Haufen liegenlassen gelöhnt wäre, krieg ich die Krise.
    Egal wo und wie, viele Hundebesitzer sind arrogant und bekloppt.
    Siehste allein daran, wenn die Hundebesitzer in Bruttig den Campingplatz als Hundeklo benutzen, sobald die Saison zuende ist. Absperrungen werden ignoriert, da klettert man dann eben durch die Hecke.

    Herr Denzel wird nie von der Leine gelassen. Ich vertraue ihm zwar, aber ich weiß, dass er schnell vergisst und außer Rand und Band die Welt um sich vergisst.
    Ich würde vor Angst sterben, wenn ich mit ansehen müsste, wenn er mit einem anderen Hund aneinander oder gar der Landstraße oder der K-Bahn zu nahe käme.

    Wie überall, Respekt ist das Zauberwort.

    • GZi:

      Herr Hund Anton hat auch einen ziemlichen Jagdinstinkt und er war mir ganz am Anfang auch schon mal hinter Rehen her abgehauen. Da blieb mir auch das Herz stehen, denn es waren viele Hochsitze in der Nähe und nur einer hätte besetzt sein müssen… Wir haben dann in der Hundeschule Wildtraining gemacht. Trotzdem muss ich schneller sein als er (guck-technisch). Es klappt ganz gut und ich lasse ich ihn auch immer mal wieder frei, allerdings achte ich darauf, dass er nur mit anderen Hunden spielt, wenn keine Autos kommen, weil mein süßer Angsthase leicht beim Toben oder Drumherumrennen auf die Straße läuft…
      Aber da und zu den Zeiten, wo Anleinpflicht ist, sollten sich wirklich alle daran halten, das gilt natürlich selbstredend für alle anderen Pflichten…

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