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GZi-kielnotiert vertraut der Bank. Deshalb:  Hinter dieser Badewannenverkleidung findet garantiert niemand versteckte Wertsachen

GZi-kielnotiert vertraut der Bank. Deshalb: Hinter dieser Badewannenverkleidung findet garantiert niemand versteckte Wertsachen!

In München wurden gestern 100.000 Euro in einer Kulturtasche in einer Badewannenverschalung gefunden. Wie dpa berichtet, wurde eine Altbauwohnung saniert und dabei das Geld – fein säuberlich gebündelte 500-Euro-Scheine – entdeckt. Der Fund wurde vom ehrlichen, 23-jährigen Finder der Polizei gemeldet. Das Geld gehörte dem vorher in dieser Wohnung lebenden 87-jährigen Renter, der kurz zuvor in ein Seniorenwohnheim gezogen ist.  Ihm wurden seine Ersparnisse natürlich ausgehändigt. Bis zu 3% Finderlohn stehen bei solchen Summen durchaus an. Wieviel der junge Gas- und Wasserinstallateur genau bekommen wird, konnte die Polizei gestern noch nicht sagen. Der junge Handwerker Kai Struve, der ursprünglich aus Bonn kommt, freut sich darüber. Das ist mehr, als er in zwei Monaten verdient. Von dem Geld möchte er seinen Führerschein machen, den er in seinem Beruf benötigt.

Gzi-kielnotiert ist erstaunt, dass es anscheinend immer noch ältere Menschen gibt, die der Bank nicht vertrauen und ihr Geld lieber vermeintlich sicher zu Hause verwahren. Dumm nur, wenn man sich dann, wie anscheinend dieser Rentner, beim Auszug gar nicht mehr an seine Schätze und die dazugehörigen Verstecke erinnert. Denn nicht jeder Finder wird so ehrlich sein wie dieser junge Installateur, davon ist gzi-kielnotiert überzeugt. Diesmal war es also Glück im – noch gar nicht bewussten -  Unglück…

9 Kommentare zu „Rentner versteckte 100.000 Euro in der Badewannenverkleidung“

  • Miki:

    Auweia! Vielleicht kann sich der Rentner nun ein schöneres Heim aussuchen, ist ja alles eine Preisfrage. Stelle mir grad vor, wenn er nun noch von seinem Geld wusste und nur eine Sprachstörung (nach Schlaganfall oder so) hat. Aber wer glaubt dann so einem alten Mann, oder wer gibt sich die Mühe, ihn zu verstehen. Meist sind diese Menschen ja schon abgeschrieben. Die (vielleicht vorhandenen) Kinder müssen selbst arbeiten und tausend Anträge ausfüllen um nicht bis zum Selbsterhalt für die Heimkosten geschröpft zu werden. Und so geht die eigene Altersvorsorge dahin. Schlimm, schlimm. Und verstecken geht einfach mal gar nicht! (Aber wer weiß wo das Geld herkommt. Solange haben wir den Euro ja noch nicht). Naja, da kann man jetzt stundenlang grübeln. Aber wirklich schön, dass es noch ehrliche Finder gibt!!

    • GZi:

      Oh Dein NEUESS Avatar erstmals bei mir hier im Blog – es sieht so schön aus!
      Ja keine Ahnung… im obigen Falle scheint nach dpa und Polizeibericht jedenfalls alles paletti und problemlos gewesen zu sein und der Rentner war auch gerade erst ausgezogen – daher auch die Renovierung für neue Mieter…

  • Uih… also um ganz ehrlich zu sein, ich wüsste nicht ob ich bei 100.000 € wirklich was gesagt hätte :-/ Das wäre schon ein echter Kampf mit dem Gewissen gewesen.

    Aber Respekt das der junge Mann das ganze gemeldet hat – und 3000 € bekommt er ja auf jeden Fall :-)

    • GZi:

      So so… ;-) Der junge Mann hatte aber wohl skrupel… es sollen 500er Scheine, fein säuberlich gebündelt gewesen sein. Es hätten ja auch registrierte gestohlene Scheine sein können. Und mein lieber DerTSorM – was dann, wenn beim Einkaufen oder Tauschen bei Bank auf einmal unangenehme Nachfragen kommen? Also dann lieber mit reinem Gewissen und ohne ständige Panikattacken genießen. Und selbst in diesem Falle – wer will schon einen solch alten Mann um das vielleicht mühsam Gesparte bringen?

  • Puh, ganz ehrlich…ich wüsst auch nicht, ob ich…da wären wir wieder bei Ein unmoralisches Angebot

  • Ich bin gerührt über so viel Ehrlichkeit! So ein gut erzogener junger Mann, großes Lob!

    Zum Rentner:
    na ja, ich kann schon verstehen, dass den Banken misstraut wird. Nach allem was sich dort geleistet und noch immer noch geleistet wird, misstraue ich jeder Bank ;-)
    Aber wo hin dann mit dem Geld? Ins Bad? Lol. Nee. Und dann auch noch vergessen, kicher.

    Danke für die Meldung
    Erdbeere

    • GZi:

      Tja, manchmal weiß man wirklich nicht mehr, was man am besten tun soll oder wie man, wenn man etwas Geld übrig hat, es anlegen kann, damit es übehaupt noch mehr wird. Am besten scheint manchmal ausgeben, denn egal, wieviel Zinsen man auch heraushandeln könnte – die parallele Geldentwertung macht fast alles wieder zunichte… Und Ehrlichkeit, Wohlerzogenheit und vielleicht auch ein bisschen Respekt vor dem Unvorhergesehenen führen meistens auf die richtigen Wege…

  • So ist das mit den alten Leutchen. Ich habe als Zivi mal auf der Suche nach Corega Tabs mal 60.000 DM im Badezimmerschrank einer alten Omi gefunden. Ihr trockener Kommentar dazu:
    Ach da war das!
    Auf jeden Fall auch von mir Respekt für die Ehrlichkeit.
    Gruß
    Fulano

    • GZi:

      Wirklich einfach und gänzlch frei von einer kurzen Überlegung “was wäre, wenn” (ich es jetzt einstekce, nicht sage, verheimliche)ist wohl niemand – gut ist es aber, wenn sich dann Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Loyalität zu den gesellschaftlichen geflogenheiten paaren und zu richtigem, veantwortungsbewussten Handeln führen…

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gzi

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