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Aus dem Bücherschrank ihrer Großmutter hat Frau gzi-kielnotiert einen wahren Schatz, den sie immer wieder gerne durchblättert und liest: Das Tagebuch der Edith Holden “Vom Glück mit der Natur zu leben”.

Man spürt Edith Holdens tiefe Liebe zur Natur und ihre einmalige Begabung, das Beobachtete und Erlebte empfindungsreich in Wort und Bild zu vermitteln. Sie wurde 1871 in Norton, Worcester, England geboren und ihre Familie lebte in dem kleinen Dorf Olton in Warwickshire, dort entstand im Jahre 1906 auch das Tagebuch.

Holden beschreibt wunderbar die Flora und Fauna ihrer britischen Heimat, angereichert durch Lieblingsgedichte und Sprüche zu den Jahreszeiten, Erläuterungen der Monatsnamen und wundervollen Aquarellen von Pflanzen, Tieren. Anhand der Beispielseite möchte ich einen Eindruck vermitteln, wie liebevoll dies Buch gestaltet ist!

Eine Beispielseite aus dem Buch: April

Später siedelte Holden nach London über, heiratete 1911 den Bildhauer Ernest Smith und lebte mit ihm in Chelsea. Sie starb 1920, als die beim Pflücken von knospenden Kastanienzweige ausrutschte, in die Themse fiel und ertrank.

Dieses Buch ist für jeden Naturliebhaber etwas ganz Besonderes. Die Originalausgabe erschien 1977 unter dem Titel “The Country Diary of an Edwardian Lady”, die erste deutsche Auflage erschien im Mai 1979, die zweite bereits im August des gleichen Jahres, daraus ist mein Buch. Mittlerweile gibt es die 18. Auflage als Taschenbuch.

4 Kommentare zu „Gelesen: Vom Glück mit der Natur zu leben“

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gzi

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