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Sind am letzten Augustmittwoch in Buñol als Wurfgeschosse erlaubt

Gestern war der letzte Mittwoch im Monat August. Gestern fand in der spanischen Kleinstadt Buñol die Schlacht der Schlachten: statt: Nämlich die weltgrößte Tomatenschlacht. Recht skurril, findet Frau gzi-notiert, die Tomaten sehr gerne mag, aber nicht unbedingt als Wurfgeschoss.

Über 100 Tonnen Tomaten hat die Stadtverwaltung von Buñol für dies Ereignis zur Verfügung gestellt. Das Spektakel der  “Tomatina” findet bereits seit mehr als 60 Jahren alljährlich am letzten Augustmittwoch statt und erreichte in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. 45.000 Spanier und zahlreiche Touristen bewarfen sich gestern eine Stunde lang in der 10.000 Einwohner-Ortschaft mit überreifen Tomaten.

Eine Sünde, die Tomaten einfach so zum Spaß zu werfen, findet gzi-notiert, die diese leckeren, gesunden und krebsvorbeugenden Früchte, wenn sie denn schon überreif und nicht mehr auf Brot oder im Salat zu genießen sind, doch wenigstens zu Suppe verarbeitet besser genutzt findet, als auf menschliche Körper oder die Straße geworfen.

20 Kommentare zu „Mit Tomaten werfen erlaubt“

  • Recht so… genauso sehe ich die Sache auch. Leider gilt hier wie so oft der fragwürdige Grundsatz: “Schreib ‘Tradition’ drüber und alles geht seinen Gang”.

  • Da muß ich dir recht geben, ich esse die Tomaten auch super gerne und was ist das denn für eine schweinerei Ihhhgitt.

  • Anne:

    Die Spanier sind schon sehr grotesk!

    Gesa, dein Kommentar von gestern hat mein iPad gefressen:-(
    Leider kann ich über das iPad nicht antworten und wenn ich es versuche, dann löscht es in diesem Moment immer meine Kommentare. Frag mich nicht warum :-( (
    Also nicht wundern!

    Liebe Grüße
    Anne

  • Ich werde immer empfindlicher wenn ich solche Sachen höre. Tradition hin oder her. Um es mit einem der grössten Philosophen unseres Jahrhundert zu sagen, Alf de Melmac: Traditionen sind wie Teller, dazu gemacht in Stücke zu gehen!
    Auf diesem reichen Planeten müssen Menschen Hungern, weil die Nahrungsmittel so unegal verteilt sind. Da widert mich jede Art von Verschwendung an. Sei es der halbangefressene Döner der, aus Langeweile und nicht aus Hunger gekauft, aauf der Strasse landet, oder aber solche “Traditionen”
    Alles Liebe Karin

  • Wie dekadent muss man sein, um Nahrungsmittel einfach so zu zerstören? Und anderswo hungern die Menschen… :-( Christine

  • Tomaten gehören auf den Teller – definitiv. Was für eine Verschwendung, sie zu werfen, wenn man sie auch essen kann! :-D

    Liebe Grüße in den Tag.
    Coralita

  • Die Spanier sind schon schräg – aber lieber mit Tomaten werfen, als die Stiere durch Pamplona jagen…
    (Ich esse die Tomaten natürlich auch lieber, als damit zu werfen…)

    LG, Kerstin

  • es ist ein bißchen wie mit dem stierkampf, nur nicht ganz so brutal. aber scheinbar mag man in spanien rot sehen. und sinnloses sowieso.

  • Ach, gestern habe ich gerade 21 Cocktailtomaten weggeworfen, alle aufgeplatzt und angefressen (aber nicht von uns ;-) . Die hätte ich bis nach Spanien werfen können.

  • Mal so richtig herum matschen… *ggg*

  • Hallo Gesa,
    ok, ich gebe es ja zu, manchmal hätte ich auch mal große Lust, einfach so, Tomaten zu werfen. So aus Spaß. Aber man macht es natürlich nicht, weil sie viel zu lecker sind und man, wie hat Oma immer gesagt, mit dem Essen nicht spielt.
    Aber mal eben 100 Tonnen…..das ist schon heftig.
    Liebe Grüsse
    Simone

  • Ich habe auch schon einmal einen Bericht im Fernsehen von dieser Tomatenschlacht gesehen, wenn es sich um verfaulte handeln würde wäre es ja nicht so schlimm, aber reife Tomaten und das noch 100 Tonnen und bei uns zahlt man für einen Kilo über 2€ finde ich schon eine Frechheit, übrigens sehr schönes Foto da möcht man am liebsten reinbeissen.

    Lg,
    Rewolve44

  • Ich mag zwar keine Tomaten (außer im Schopska-salat9, aber das haben sie nun wirklich nicht verdient.
    Mit lebensmitteln zu werfen finde ich hochgradig daneben. Seien es nun Eier auf Politiker, Bananen im Fußballstadion auf den Herrn Kahn oder Tomaten aus Tradition. Schuhe, Schuhe auf Lügner, das geht schon eher ;-)

  • Miki:

    Also ich find’s auch blöd, aber noch schlimmer ist doch mit Eiern werfen… (auf wen auch immer, ein paar Kandidaten dafür hat Deutschland ja). Denn jedes Ei muss ja gelegt werden, die armen Hühner… Bei den Tomaten könnte ich tolerant sein, wird ja kein Tier geschunden… und auch wenn sie gesund sind, so richtigen Nährwert (wegen Hunger in der Welt) haben Tomaten ja nun nicht….

  • Ob die dort wirklich keine gescheiteren Ideen für Gesellschaftsspiele haben?

  • GZi:

    @all: Eigentlich mag ich die Spanier ja recht gern, weil ich ja auch eine ganze zeitlang in Spanien gelebt habe… aber diese Tomnatenschmeißerei und auch den Stierkampf – das sind schon zwei Dinge, die ich absolut nicht gutheißen kann!
    Ich danke Euch für all die zustimmenden Kommentare, dass man einen solchen Umgang mit Nahrungsmitteln wirklich nicht gutheißen kann!!

  • Tja, da kann und möchte ich mich anschließen … ob nun Tomaten-Schlacht oder Stier-Karmpf … beides finde ich recht besch … i … oder e … was ein Glück, dass zumindest dem Stierkampf ein Ende gesetzt wird …

  • Da hast du recht, liebe Gesa.
    Guten Morgen.

    Aber so sind sie nun mal, die Spanier. Ob nun Stierkampf oder Tomaten, sie wollen ROT sehen.
    Na ja.

    Ich wünsche dir trotzdem einen schönen Tag,
    liebe Grüße
    Heike.
    :-)

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gzi

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