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Wenn es draußen stürmt, regnet oder später im Jahr schneit, dann ist die beste Jahreszeit für einen ordentlichen Pharisäer oder eine Tote Tante Diesen Beitrag weiterlesen »

klein-Baby Erich-Kasten_pixelio

brüllendes Baby © Erich Kasten/Pixelio

Das Geschrei von 60 Babys wurde untersucht und heraus kam: Babys bevorzugen für ihr Weinen und Gebrüll genau die Melodiemuster, die für ihre jeweiligen Muttersprachen typisch sind. Grund: Die Neugeborenen haben im Mutterleib die Sprache ihrer Eltern verinnerlicht und damit auch deren Betonungen. Herausgefunden hat das mit ihrem Team die Würzburger Wissenschaftlerin Mathleen Wermke, die Leiterin des Zentrums für frühsprachliche Entwicklung und Entwicklungsstörungen am Uniklinikum Würzburg ist. Deutsche Babys beginnen häufiger mit einem Maximum in ihrer Schreimelodie, die dann zum Ende hin abfällt, während französische Babys eher das Ende stärker betonen.

Band Undercover 2

Die Band Undercover begeisterte das Publikum

Wild West 2

GTV-Tanzsparte mit ihrer Wild West Choreographie

Der Gettorfer Turnverein feierte gestern Nacht seinen 120. Geburtstag mit dem Stiftungsfest. Getanzt wurde bis morgens um 4 Uhr zu den mitreißenden Klängen der Hamburger Spitzenband Undercover, die nicht nur für tolle Partymucke sondern auch für klasse Kostüme und ihre ABBA Performance bekannt ist. Rund 280 Gäste nutzten ausgiebig die Tanzfläche zum Schwoofen, aber auch die Sekt- und Cocktailbar zu Gesprächen rund um Gettorfer Sport- und sonstige Themen. Gut kam auch die Happy Hour von 20 bis 22 Uhr an – vor allem natürlich für die leckeren Cocktails (auch ohne Alkohol erhältlich). Das alles und auch die klasse Darbietung der GTV-Tanzsparte mit einer “Wild-West” Choreographie sorgte für ausgelassene Stimmung während des gesamten Abends.
Wollt Ihr noch die drei originellsten Gründe wissen, die gestern zum Mitfeiern angegeben wurden? Hier die Hitliste:
1. Platz: Weil mein Mann mit Beate fremdgegangen ist
2. Platz: Weil ich Schweinegrippe habe – und nicht allein sein wollte
3. Platz: Weil ich mein Schnäppchen als einzigartiges Kleid präsentieren wollte und auf das gleiche Kleid traf
Für mich steht zweifelsfrei fest: Ich bin im nächsten Jahr wieder dabei. ihr Auch? Dann merkt Euch den 6. November 2010! Da heißt es ab 19 Uhr: Einlass zum 121. Stiftungsfest!

Freitag Abend chattete der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig zum Thema “Bildung – was kann die Stadt dafür tun…” 20 Interessierte hatten sich zum Chat auf kn-online angemeldet und die Zeit verging wie im Flug. Auch andere Themen wurden per Fragen angesprochen, auf die Albig wegen der begrenzten Zeit von einer Stunde jedoch nicht einging. Aber die Chat-Diskussionen zwischen OB und Kieler Bürgern soll ja weitergehen. Geplant ist, alle zwei Monate eine Chat-Stunde anzubieten. Für die, die diesmal nicht mitchatten konnten oder wollten und sich dennoch interessieren, was denn so thematisiert wurde: Das Protokoll des Chats kann man hier nachlesen. Und wer weiß, vielleicht klappt dann das mitchatten beim nächsten Mal.

klein-Gänse

"Meine" Gänse - Bild von 1990

Wir hatten und haben ein großes Grundstück… so bin ich aufgewachsen mit frischem Obst und Gemüse. Im Gegensatz zu vielen Kindern heute wusste ich immer, wie es aussieht, wenn man Kartoffeln erntet oder eine Karotte aus der Erde zieht. Ich konnte frische Himbeeren naschen oder Erdbeeren, Erbsen vom Busch pflücken, an die Stachelbeersträucher gehen … eben alles, was Kinder so lieben und bekam natürlich zu hören: Nicht so viel, andere möchten auch noch und dann ist es nicht nett, wenn man sich immer die schönsten Früchte aussucht. Klar, ernten mochte ich; Gartenarbeit gar nicht.
Wir hatten aber auch immer viele Tiere. Eine große Vogelvoliere mit über 30 Kanarienvögeln gehörte meiner Oma. Die habe ich mittlerweile “geerbt”. Meine Eltern und ich hatten immer mehrere Katzen, bis zu zwei Hunde, als ich ganz klein war auch Kaninchen, Hühner, Enten – in Spitzenzeiten bis zu 40 Flugenten – und zeitweise eben auch Gänse. Das waren meine erklärten Lieblingstiere, nach Hund und Katz, versteht sich. Gänse sind natürlich viel intelliegenter als Hühner oder Enten, sie sind wachsam, schnattern laut, wenn Fremde sich ihnen näherten und kamen aber sofort angerannt, wenn sie die Stimme erkannten, die sie rief, um sie abends in den Stall zu bringen. Das hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, jedenfalls solange ich im Hause meiner Eltern lebte. Als ich dann zum Lernen für`s Examen für ein paar Monate wieder zu ihnen zog, habe ich dies auch wieder übernommen.
Ich denke gern an diese Zeiten zurück. Heute haben wir nur noch ein paar Hühner, die Voliere und die Obstbäume sind natürlich geblieben, der ganze Nutzgarten ist mit Rasen abgesät. Es macht immer noch alles (zu) viel Arbeit und solche Mengen, wie wir geerntet haben, können wir schon lange nicht mehr essen. Die geschlachteten Enten und Gänse wurden uns von Bekannten aus den Händen gerissen, wusste man doch genau, wie sie gefüttert wurden und dass sie ein tolles Leben hatten. Von klein auf wusste ich, dass unsere Tiere ein gutes Leben bei uns haben, aber dass ihre Bestimmung eben der Kochtopf oder die Bratenröhre war. Anfangs war das schwer, später natürlich…
Am Martinstag, den 11. November, gab es bei uns immer einen Gänsebraten. Ohnehin liebte es meine Mutter, Traditionen aufrecht zu halten. Manches macht mir Freude, und ich versuche, sie aufrecht zu erhalten. Das Martinsgansessen gehört (leider) nicht dazu – aber an “meine” Gänse denke ich immer noch gern zurück!

Der demografische Wandel macht auch vor den Schulen nicht halt. In den nächsten Jahren wird der Rückgang der Schülerzahlen das Schulsystem massiv beeinflussen, denn bis zum Jahr 2025 wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren von knapp 11 Millionen auf künftig 9 Millionen zurückgehen. Der größte Einbruch wird bei den 16-18-jährigen Jugendlichen mit 27,4 Prozent erwartet. 15,8 Prozent werden bei den Schüler zwischen 10 und 15 Jahren (Sekundarstufe I) fehlen und bei den Kindern in der Primarstufe (6-9 Jahre) werden 14,3 Prozent weniger die Schulbank drücken.
Die Bildungsplanung gerät also weiter auf den Prüfstand. Für die Bertelmann-Stiftung, die diese Zahlen unter www.wegweiser-kommune.de publiziert, ist klar, dass Länder, Städte und Gemeinden neue Wege gehen müssen. Vor allem das dreigliedrige Schulsystem gerät weiter unter Druck. Die Entwicklung hin zu neuen Schulformen und zum zweigliedrigen System mit zusammengelegter Haupt- und Re­alschule (Regionalschule) wird sich fortsetzen. Während sich der Andrang auf die Gymnasien verstärken dürfte, sei die Hauptschule vom Aussterben bedroht – wenn sich die Entwicklungen so fortsetzen und nicht ge­gen gesteuert wird.
Insgesamt wird die Bevölkerungszahl in Deutschland bis 2025 um lediglich 2 Prozent zurückgehen. Dabei gibt es jedoch erhebliche demo­graphische Verschiebungen. So wird die Zahl der über 80-Jährigen um 70 Prozent zunehmen.

Londons Bürgermeister Boris Johnson und sein Fahrrad sind bekannt.  Auch als die Briten 2008 wegen Benzin-Engpässen Schlange stehen mussten, riet er zum Umsteigen auf`s Rad. Und erst vor ein paar Tagen wäre er beinahe von einem rasenden LKW überfahren worden, wie die Süddeutsche berichtet. Nun war der radelnde Bürgermeister das Glück im Unglück für eine Frau, die nachts von drei aggressiven Mädchen mit einer Eisenstange angegriffen wurde. Das Ganze begann mit einem Schubs gegen ein Auto und das Opfer, Franny Armstrong, Umweltaktivistin und Filmemacherin, fand`s erst noch lustig, denn die Mädels schienen ihr höchsten zwölf Jahre alt. Doch dann sah sie, dass eine eine Eisenstange in der Hand hielt und rief um Hilfe, als ein Radfahrer in der Nähe war. Erst als dieser sich näherte, erkannte sie den Bürgermeister, der die Minderjährigen in die Flucht schug und Armstrong nach Hause begleitete.

Es funktioniert tatsächlich: Angelaufenes Silber mit Alu-Folie, Salz, Packpulver und heißem Wasser zu säubern. Ich hab`s ehrlich gesagt nicht geglaubt, bis auch eine Freundin darauf schwor. Dann wollte ich es immer mal ausprobieren, doch irgendwie kam ich nie dazu. Aus Zeitmangel – habe immer nur schnell die paar Bestecke und Beilegelöffel und -gabeln geputzt, die benötigt wurden. Obgleich das “Verfahren” de facto so viel Zeit spart – wenn man alles fertig macht. Aber heute hab ich endlich einmal gemacht. Und es ist relativ schnell und echt gut! Denn man kann ruhig den ganz großen Topf nehmen: Mit Alufolie auslegen, Salz auf den Boden und Backpulver und dann ganz viel Besteck rein. Es kann ruhig dicht an dicht liegen, dann kochendes bzw. sehr heißes Wasser drübergießen, 3-5 Minuten warten, alles in die Spüle ausgießen, Alufolie wegnehmen, etwas Spüli drüber, noch mal mit Wasser übergießen, abtrocknen – und fertig ist das glänzende Besteck. Toll… und – im Vergleich zu herkömmlichen Silbermutzmitteln – so schnell und einfach :-)
Der Hintergrund: Die Alufolie soll mit Backpulver, Salz und heißem Wasser (als Beschleuniger der chemischen Reaktion) Elektronen an das Silber abgeben, die die oxidierte Schicht (Schwefel) vom Silber löst. Zurück bleibt die oxidierte Alufolie und das Schwefel im Wasser…

Lange galten Männer ja als Kosmetik- und Pflegemuffels. Doch dieses Image hat sich schon lange überholt. Sauna mochten sie schon immer gerne, egal ob unter Männern (richtig heiß und Sprüche klopfen) oder in der gemischten Sauna (zwar nicht ganz so heiß, dafür was für`s Auge). Aber nun entdecken die Männer auch den Spa und Wellnessbereich. In München gibt es Deutschlands  erstes reines Männer Spa am Jacobsplatz mit Kosmetik, Pflege und Entspannung… und man sagt, der  Schauspieler Erol Sander soll zu den Stammkunden gehören (na, diese Werbung zieht doch wohl eher Frauen an, oder? Und die dürfen nicht rein…).
Der neueste Hit: Bier! Das macht (nicht nur)  Männer schön – haben sich gleich mehrere Anbieter gedacht. Bier soll  gut für die Haut sein, den Blutfluss anregen und sogar bei der Wundheilung helfen.  So wird in einem Frankfurter Spa ein Hopfen-Ölbad angeboten und in Österreich kann man sogar im Bier baden – da hat ein Spa gleich sieben Becken mit Bier in unterschiedlichenTemperaturen gefüllt: Das schäumt und prickelt besser als jede Seife (auch im Bauchnabel, wie man aus der Werbung weiß). Mehrere zehntausend Liter Bier flossen in die Pools – Dieses österreichische Spa (in Tarrenz) wurde übrigens von der Brauerei Starkenberger gefüllt. Ganz schön clever, das bringt reißenden Absatz… Womit auch geklärt wäre: Bier ist gut für jede Anwendnung egal ob innen oder außen :-)

Sie schießen wie Pilze aus dem Boden, die unterschiedlichen Laufveranstaltungen für einen guten Zweck an den Schulen, gesponsert von Mama, Papa, Oma, Opa, Tante und Onkel. Keiner muss laufen und schon gar nicht eine vorgegebene Zeit oder Strecke, aber man erinnert es ja auch eigenen Schulzeiten… Gruppendynamik, mithalten oder sogar etwas beweisen wollen. Je länger oder je mehr Runden desto besser. Ehrlich, manchmal geht es uns Erwachsenen ja auch nicht anders. Da habe ich über einen Laufbekannten gehört, dass an der Grundschule seines Kindes von Erst- und Zweitklässlern Läufe von 1 bis 1,5 Stunden “erwartet” wurden – von anderen Grundschulen wurde dem schnell widersprochen, da liefen Kinder in diesem  Alter “nur” ca. 0,5  bis 1 Stunde.
Grund genug aber, uns unter Lauftreffleitern darüber auszutauschen und die Meinung vom Deutschen Leichtatlethikverband und dem Sportwissenschaftlichen Institut in Kiel einzuholen. Und da wurde bestätigt, was auch jeder gute Lauftreffbetreuer in seinen Gruppen beobachten kann, in denen Kinder zwischen 7 und 10 Jahren mitlaufen: Sie laufen ungern gleichmäßig, hüpfen, springen, rennen zwischendurch vor und zurück. . Kinder sind mehr die Sprinter – wie junge Hunde eben: schnüffeln und rennen, kurze Pause und Aktion, dafür aber quasi immer. Man kann und sollte Kinder auch in jungen Jahren ruhig langsam an ein Ausdauertraining heranführen, denn Ausdauer zu lernen, schadet in keinem Bereich für das Leben. Aber bitte nicht übertreiben, denn Spiel, Spaß, gucken und hinterherrennen müssen ja auch sein. Wenn 1. und 2. Klasse der Grundschule 30 bis 45 Minuten ausdauernd laufen ist das richtig und gut, 3. und 4. Klasse können dann auf eine Stunde erweitern. Und danach kann man dann langsam steigern.

gzi

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