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Die Hausärzte klagen über Nachwuchssorgen. Und das überall in Deutschland, aber auch in Frankreich und anderen Ländern, wie die die Stichwortsuche “Landarztmangel” zeigt. In der Stadt geht es ja immer noch so gerade mit der Arzt-Nachfolge, für den Dorfarzt ist es schon schwieriger einen Praxisnachfolger zu finden – aber Landarzt werden, das will kaum noch einer, vor allem nicht in Dithmarschen. Trotz Landarzt-Serie – gut, der spielte an der lieblichen Schlei – und manch anderer beliebter Arztfolgen im Fernsehen, die doch eigentlich ein so idyllisches Bild malen. Petientenbefragungen sagen aus, dass zunehmend die Patienten sogar meinen, dass sich die Ärzte und Pfleger so wie in den Serien verhalten müssten, vorallem, wenn sie mit ähnlichen Beschwerden wie in einer Folge geizeigt in der Klinik liegen. Doch weit gefehlt, die Realität sieht anders aus. Da herrscht oft Zeitdruck, Stress, bleibt oftmals wenig Möglichkeit für das wichtige, persönliche Gespräch.
Doch zu den Fakten, die beispielsweise auf einer Diskussion zur Versogung in Dithmarschen vor Bürgermeistern und Kreistagsabgeordneten im September von einer Hamburger Beratungsfirma gezeichnet wurden: “Die Menschen werden älter, die Krankheiten nehmen zu, die Zahl der Ärzte sinkt. Ergo: Der Versorgungsbedarf steigt immens”, sagt Magnus Stüve von der Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH. Das Hamburger Unternehmen analysierte die Strukturen an der Westküste im Rahmen eines Pilotprojektes und stellte fest, dass die Anreize in Dithmarschen zu arbeiten, für Ärzte gering sind: Hohe Arbeitsbelastung, stagnierende Honorierung. 175 Haus- und Fachärzte arbeiten derzeit noch in Dithmarschen, doch einen neuen Arzt für die Region einzuwerben ist schwierig, meint auch Dr. Stefan Krüger, Vorsitzender des medizinischen Qualitätsnetzes Dithmarschen. Aber bis 2028 müssen 115 Arztstellen neu besetzt werden. Wichtig, um eine Chance in der Krise zu haben, ist es, Rivalitäten zwischen den Sektoren abzubauen. Aus Stüves Sicht ist eine gemeinsame Strategie zwischen ambulanter und stationärer Medizin die einzige Chance, Mittel, in der Region zu halten. Das sieht auch Westküstenkliniken Chef Harald Stender so, der allerdings bei einem Regionalbudget die Kassenärztliche Vereinigung (KV) außen vorlassen und als organisatorische Stelle für die Verteilung der Honorare die Ärztegenossenschaft ins Boot holen möchte. Das WKK bekommt die demografischen Auswirkungen schon jetzt zu spüren. Fehlen die Ärzte auf dem Land, gehen die Patienten ins Krankenhaus, die eigentlich ambulant behandelt werden müssten. Damit steigt die Belastung der Ärzte und Pflegekräfte und auch die Gefahr, dass Patienten auf andere Regionen ausweichen. “Die Patientenwanderung nach Hamburg beginnt gerade”, so Stüve.
Alle reden immer noch von der Wirtschaftskrise. Keiner mag angeblich so richtig mit dem Geld rausrücken. Alle drehen den Penny – den Cent – zweimal um und jammern “wie teuer alles bloß geworden ist”. Sogar Mitgliedschaften im Sportverein (9 Euro im Monat) werden gekündigt – weil man es sich nicht mehr leisten kann…
Andererseits: Schaut man sich in teuren Fitness-Studios, bei MC Donald, Burger King, in Backerien oder in Cafés und take-away Shops für Kaffee, Kuchen, Fast-Finger-Food um: Da steppt der Bär, da wird getrunken, gemampft und weggetragen, was die Hände tragen können. Und das bei Höchstpreisen, da wird mir schlecht, wenn ich Preis-Leistung, Preis -Menge, geschweige denn Preis-Nährwert ins verhältnis setzt – von den Kalorien mal abgesehen.
Vor einem Wochenende mit Feiertag mag ich schon gar nicht mehr einkaufen gehen… man hat in den Supermärkten das Gefühl, am nächsten Tag bricht der dritte Weltkrieg aus und es gibt nichts mehr zu kaufen. Beladen bis zum Rausfallen sind die Einkaufswagen. Ich frage mich: Hab’ ich was verpasst? Wo ist da der Zusammenhang?
Und dann das Thema Benzinpreise: Alle schimpfen, meckern … und fahren doch weiter Auto. Trotz aller Appelle zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel fahren die meisten Berufspendler weiter mit dem Auto – fast 60 Prozent, nur 13 Prozent fahren mit Bus und Bahn. Die Zahlen gleichen denen des letzten Jahres – trotz gestiegener Benzin-Preise und Klima-Debatte. Klar: Bus- und Bahnpreise sind auch gestiegen, so’n Auto muss ja auch mal bewegt werden, meistens ist das Wetter schlecht (oder zu gut) und die Einkäufe kann man (bei den Mengen) ja auch gar nicht anders transportieren. Das Auto ist halt der Deutschen liebstes Kind …
Die iENA öffnet vom 5. bis 8. November in Nürnberg zum 61. Mal ihre Tore. Aus 34 Ländern werden 800 Neuheiten präsentiert. Allgemein anerkannte und nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenkende Dinge wie z. B. Straßenschweller zur Verkehrsberuhigung oder Kühlakkus wurden irgendwann einmal hier vorgestellt und galten vielleicht zunächst als Kuriosum. Die meisten diesjährigen Neuheiten kommen aus Russland und Taiwan. Einen Schwerpunkt der Messe bilden Jugenderfindungen. Ein Highlight für viele Frauen bildet dabei sicher die elektronisch geregelte Katzenklappe, die erkennt, ob die Katze eine – egal ob tot oder lebendig – Maus bei sich trägt. Ist die Katze beutefrei, kann sie das Haus betreten, hat sie ein graues Ungeziefer im Maul, verriegelt die Klappe automatisch. So manche Katzenliebhaberin mit “Mausphobie” wird dieser Errungenschaft zu reißendem Absatz verhelfen. Aber auch die Vorteile einer antibakteriellen Türklinike sind nicht von der Hand zu weisen – um die Übertragung von ansteckenden Krankheitskeimen über Zwischenträger wie Klinken und Türgriffen z.B. in Kliniken zu verringern. Auf Interesse stößt sicher auch KiddyControl, eine Kinderschutzsoftware, die einen Filter gegen jugendgefährdende Inhalte auf dem PC einsetzt und so kinderleicht zu installieren ist, dass Eltern nicht ihre Kinder um Rat fragen müssen… Mehr verrückte und seriöse Neuheiten
Wie leicht tritt man mal daneben und holt sich so eine schmerzhafte Verstauchung. Das muss noch nicht einmal beim Sport passieren, eine Unachtsamkeit genügt, eine Wurzel, eine unebene Stelle auf dem Gehweg, schon ist es passiert. Doch wie geht das am schnellsten wieder weg, was soll man dann machen? Chefarzt Karsten Dreinhöfer der Orthopädie an der Fachklinik Medical Park Humboldtsmühle in Berlin und Mitglied des Vorstands des Berufsverbands der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie sagt: “Sowohl kühlen aber dann auch bald wieder bewegen. Leicht kann man sich die PECH-Regel merken: Pause – Eis bzw. Kühlung – Compression – Hochlagern”. Also: Sofort mit dem Sport/der Bewegung aufhören, kühlen (am besten mit kaltem Wasser), eventuell einen Kompressionsverband anlegen und den Fuß hochlagern. Doch sowie diese Phase abgeklungen ist, sollte das Gelenk wieder bewegt werden. Dazu eignen sich moderate Gleichgewichts- und Koordinationsübungen, um das Zusammenspiel der Muskeln zu verbessern, die für die Stabilität und Bewegung des Sprunggelenkes verantwortlich sind. Dies ist notwendig, um eine dauerhafte Instabilität des Gelenks zu verhindern. Und wenn dann alles in Ordnung ist, kann man langsam wieder mit dem Sport beginnen.
Wie oft sieht man Jugendliche nur rumlungern, hört sie sagen “lass uns in Ruhe, wir haben keinen Bock”… oder man liest von Exzessen und Koma-Saufen. Zwei sehr interessante Projekte allerdings machen Mut, nicht die Hoffnung aufzugeben und immer wieder dran zu bleiben, Jugendliche zu motivieren, auf sie zuzugehen und eben auch, Ihnen zuzuhören und Ihre Bedürfnisse zu erfragen und sie mit dem anzusprechen, was sie interessiert und auf eine Art, die die ihre ist.
In Eckernförde wurde am vergangenen Sonntag – um 10 Uhr bei Schmuddelwetter; beides nicht gerade Anziehungskriterien für Jugendliche – der Skaterpark mit einem groflächigen Graffiti-Projekt versehen und ein großer Grill mit Feuerstelle installiert. Die Stadt trug die Kosten ( 250 € für Material) und Streetworkerin Heike Peuster übernahm die Organisation. Für die künstlerische Leitung konnte Michel Wende gewonnen werden, der in der norddeutschen Sprayer-Szene einen Namen hat. Mit 20 jungen Leuten wurden mehrere an den Zaun zur benachbarten Kleingartensiedlung aufgestellte MDF-Platten gestaltet, die nun zur “Graffiti Hall of Fame” werden. Jörg Sibbel, Eckernfördes Bürgermeister, überzeugte sich am Sonntag noch selbst von der Arbeit, die er als “wirklich gelungen” kommentierte.
Ein anderes tolles Beispiel kommt vom Haus der Jugend in Gettorf: Um zu zeigen, dass man auch ohne “Vorglühen”, Koma-Saufen und vorprogrammiertem Absturz Spaß haben und ordentlich feiern kann, findet am Freitag und Samstag (6. und 7. November 2009) “Rock gegen Alk” statt. Mit Unterstützung von Experten will die Leiterin Stephie Johannsen aufzeigen, wohin maßloser Alkoholkonsum führen kann. Vier Stammbesucher des Haus der Jugend haben sich extra für diesen Anlass zu JIMs Barkeepern ausbilden lassen. JIM steht für “Jugendschutz im Mittelpunkt” und ist eine Aktion der Landessuchtstelle Schleswig-Holstein. U.a. erklärt Dietmar Benz von der Polizeidirektion in Neumünster, welch schlimme Folgen es haben kann, wenn Jugendliche Komasaufen. Am Samstag ist im Haus der Jugend ein Erlebnis-Parcours aufgebaut, der von Besuchern ab 12 Jahren durchlaufen werden kann – 1. Station: die Komaparty, weitere Stationen: Persönlichkeitstest, Wissen um Alkohol, sowie die Drunk Buster Brille, die realitätsnah simuliert, wie man die Welt mit 1,5 Promille sieht. Am Samstag Abend dann geht die Party los: “The Vang” aus Neumünstzer und die Gettorfer Schülerband “Robert und die Anderen” machen Rock gegen Alk. Anmeldungen: 04346-413874 oder per eMail
Die Kieler Nachrichten suchen die Sportlerin und den Sportler des Jahres 2009. Wenn Sie mitmachen, können Sie mit Glück auch noch einen von 30 Preisen im Wert von rund 5.000 Euro gewinnen.
Hier finden Sie die Kandidatinnen und Kandidaten und so gehts:
• Wählen Sie je drei Ihrer Favoriten für die Sportlerin und den Sportler aus den Auswahlfeldern aus.
• Wählen Sie auf den drei Plätzen unterschiedliche Namen
• Vergessen Sie Ihre Absender-Daten nicht.
• Einsendschluss ist der 18. November 2009. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Stimmen Sie nur einmal ab, sonst ist Ihre Wertung ungültig
Und hier geht`s zur Abstimmung.
Seit einer Woche besteht in Schleswig-Holstein die Möglichkeit, sich gegen die Neue Influenza (Schweinegrippe, H1N1) impfen zu lassen. 1.400 ausgewählte Hausärzte (hier ist der Link zur Liste) haben einen Impfvertrag und nehmen an der Aktion teil. Aufgrufen sind alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber Risikogruppen wie chronisch Kranke, Schwangere mit einer chronischen Erkrankung, Feuerwehr, Polizei, KrankenhausmitarbeiterInnen, Ärzte und Praxispersonal sowie alle, die viel mit Menschen zu tun haben. Am Mitwoch, 4. November, nun wollen auch unser neuer Gesundheitsminister, Dr. Heiner Garg, und die Leiterin der Gesundheitsabteilung des Sozialministeriums, Dr. Renée Buck, die Chance ergreifen und sich impfen lassen. Sozusagen als Zeuge für den “harmlosen Pieks” wurde auch die Presse eingeladen. Weitere Informationen zur Neuen Influenza bekommt man auch auf der Homepage des Gesundheitsministeriums und am Bürgertelefon zur Schweinegrippe unter 0431 – 160 66 66
Aufgeschlossen ist er, Kiels neuer Oberbürgermeister Torsten Albig, und neue Medien nutzt er gern, schließlich “twittert” er ja auch. Am kommenden Freitag, 6. November von 18 bis 19 Uhr, nun will Albig mit Bürgern zum Thema ‘Kiel muss klüger werden. Was kann die Stadt dafür tun?’ chatten und nutzt dazu den Internetauftritt der Kieler Nachrichten unter www.kn-online.de/chat. Albig ist sicher, dass die Menschen mehr Teilhabe in dieser Stadt brauchen. “Wir müssen mehr Interesse für das wecken, was Kiel bewegt.”, sagt der OB. Die ‘Online-Sprechstunde: mit Albig im Netz’, die zu einer festen Einrichtung werden soll, kann eine der Möglichkeiten dazu sein. Wer mitchatten möchte, muss sich über das Registrierungsformular mit einem Nutzernamen und einem selbstgewählten Passwort anmelden. Die ebenfalls anzugebende e-Mail-Adresse wird ausschließlich für diesen Chat verwendet und nur für den Fall benötiogt, dass ein Chatter sein Passwort vergessen hat. Der Chat wird moderiert und die Beiträge vor Freischaltung von dem Moderatorenteam gelesen. Möglicherweise muss dabei dann aus ähnlichen Fragen eine Auswahl getroffen oder auch mal die Reihenfolge geändert werden. Der Chat wird protokolliert und anschließend im Internet veröffentlicht. Also keine Adressen, Telefonnummern, e-Mail-Adressen oder sonstige persönliche Daten in den Chat schreiben und natürlich die Netiquette beachten: anzügliche, beleidigende oder in irgendeiner Weise rechtswidrige Beiträge werden nicht veröffentlicht und Nutzer, die sich nicht an die Regeln halten, müssen mit einem Chatausschluss rechnen. Super schade, dass mein Terminkalender keine Teilnahme ermöglicht, sonst hätte ich sicher ein Chat-Date mit dem OB…
Wie am Freitag in der Presse zu lesen war, prangert Greenpeace Pestizide in Gewürzen an. Curry- und Paprikapulver seien besonders belastet. Wen wundert das – standen Paprika doch auch als ganzes Gemüse erst kürzlich aufgrund ihrer hohen Schadstoffe in den Schlagzeilen. Und ebenfalls klar: Natürlich stehen preiswerte Supermarktprodukte am Pranger, denn in Bioläden achtet man (mehr) auf die Qualität und ökologischen Anbau ohne Pestizide und andere schädliche Stoffe. Insgesamt testete Greenpeace 44 Proben (Petersilie, Schnittlauch, Curry- und Paprikapulver), davon sieben auch biologischem Anbau. Sie stammen aus Filialen der sechs führenden deutschen Supermarkt-Ketten sowie mehreren Bio-Supermarktketten. Getrocknete Kräuter in den Streudosen wiesen mehr Schadstoffe auf, als frische Ware. Doch selbst die gute Petersilie, die ja auch jedermann auf der Fensterbank ziehen könnte, war in der Eigenmarke ‘Tip’ von Real so stark belastet, dass die gesetzlichen Grenzwerte überschritten wurden. Die Supermarktkette nahm daraufhin die Ware sofort aus dem Verkauf. Ein Real-Sprecher betonte, dass ihre Waren ständig geprüft würden und bislang bei der betroffenen Petersilie keine Grenzwertüberschreitung festgestellt worden war. Nun solle der Kontakt zum Liefereanten Klarheit bringen. Der Fachverband der Gewürzindustrie warf Greenpeace vor, das Thema zu ‘skandlieren’. Aber Greenpeace titelt: “Mit Gift gewürzt“.
Und auch bei der Weihnachtsbäckerei sollte man sich vorher überlegen, welches Gewürz man wo kauft. Was man auf den ersten Blick nicht vermutet: Für die Weihnachtsbäckerei lohnt sich der Gang in die Apotheke. Gewürze wie Sternanis, Gewürznelken, Lebkuchengewürz und (Ceylon) Zimt bekommt man dort ohne Pestizide und in Arzneibuchqualität. Wichtig zu wissen ist vor allem, dass der handelsübliche Zimt meist der billige Cassia-Zimt ist (auch chinesischer Zimt gennant), der das als gesundheitsschädlich geltende Cumarin enthält, das Kopfschmerzen, Leberschäden bis hin zu Leberentzündungen bewirken kann. Wer es genau wissen will, wie man Cassia-Zimt und Ceylon-Zimt unterscheidet, schaut sich mal auf den Seiten des Bundesinstituts für Risikobewertung um.
Mein Tipp ist lautet aber sicher: Backen Sie doch mal wieder selbst und nehmen dafür Gewürze aus der Apotheke. So kommt schöne vorweihnachtliche Stimmung auf, denn Backen macht Spaß, vor allem mit Kindern, und gesünder ist es allemal.
Es gab einmal eine ruhige Zeit in meinem Leben. Da bin ich in Ruhe meinen Sport (Laufen) nachgegangen. Fußball aber spielte keine Rolle in meinem Leben. Nicht gespielt, weder life noch im Fernsehen gesehen und schon gar nicht, dass ich mich im Tipp-Spiel versucht hätte. Aber das hat sich grundlegend geändert. Unter Läufern kursierte die Einladung: Mach mit bei GiebmichdieKiersche (frei nach Lothar Emmerich). All solche Aussprüche, Spielernamen, Vereine, Bundesliga, Tabellen oder gar Spielregeln existierten für mich nicht. Aber, neugierig, wie ich bin, habe ich mitgemacht und mich registriert. Ehrensache als Läuferin. Das war zur Europameisterschaft. Da brauchte ich “nur” Länder zu tippen. Und ich habe es getan, nach Gespür. Wir waren damals fünf Tipper – und wer hat gesiegt? Ich verrat`s Euch: Ich. Mein Partner war geknickt, kannte ich doch keine Ecke, wusste knapp, dass je 11 Mann 2mal 45 Minuten hinter einem Ball herrennen. Er meinte lapidar: “Anfängerglück” und schlug die Hände über dem Kopf zusammen, als ich dann beim ersten Bundesliga-Tippen in der letzten Saison wieder auf Platz drei landete. Welchen Platz er belegte, verrate ich lieber nicht.
Nun bin ich in der zweiten Saison dabei. Viel mehr weiß ich immer noch nicht; kenne immer noch nicht alle Vereine, kaum Trainer, schon gar keine Spielernamen und zuzugucken bringt mir auch keinen/wenig Spaß. Aber ich leide fast, wenn einmal am Wochenende keine Spiele sind (weil Länderspiele sind, wie ich gelernt habe). Denn Woche für Woche fiebere ich den Schlusspfiffen entgegen, bin eine der ersten am PC… es ist soooo spannend, jedes Wochenende auf die Ergebnisse zu warten – wie sieht die Tabelle aus – die unserer Tippegemeinschaft, nicht die der Bundesliga. Was soll ich sagen? Wir haben den 11. Spieltag hinter uns… und ich bin von 16 Tippern auf Platz 4












