Archiv für die Kategorie „gzi – bildungs- + kulturnotiert“
Mit diesem wunderbaren Gedicht von Manfred Hausmann wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest – heute ist Heilig Abend!
Möge das Wunder dieser Nacht Euch erreichen und Euch ganz viel Kraft, Frieden und Trost für das kommened Jahr geben.
Herzlichst Eure gzi-kielnotiert
TROST
Kirche in Fort William Foto: Rolf Handke/pixelio.de
Ich kühle dein Gesicht mit leisem Hauch,
ich hülle dich in meinem Frieden auch,
ich fange mit der Orgel an zu singen…
nicht weinen, wo die beiden Kerzen sind,
komm, setz dich hin, du liebes Menschenkind!
Ob Glück, ob Unglück, alles trägt sich schwer.
Du bist geborgen hier, was willst du mehr?
In den Gewölben summt’s, die Kerzenflammen
wehn flatternd auseinander, dann zusammen.
Vom Orgelbraus die Engel sehn dir zu
und lullen dich mit Flötenspiel zur Ruh.
Ich möchte eine alte Kirche sein,
voll Stille, Dämmerung und Kerzenschein.
Wenn du dann diese trüben Stunden hast,
gehst du zu mir mit deiner Last.
Manfred Hausman

Plakat und Link zum Showveranstalter "Move" mit mehr Infos sowie akustischen und optischen Eindrücken vom Musical!
Hope – Yes we can ist der Titel eines Obama Musicals, zu dem die Proben fast abgeschlossen sind. Am 17. Januar 2010 ist in der Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main Premiere. Das Musical ist ein Mit-Mach-Musical, Showveranstalter ist “Move” mit Sitz in Bad Soden am Taunus. Das Stück soll Obama nicht als Heiligen zeigen, sondern dem Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen seines kometenhaften Aufstiegs, aber auch dem auf und ab auf dem Weg dorthin gewähren.
Im Musical werden verschiedene Musikrichtungen wie Soul, Pop, Hiphop, Gospel, Rock und Klassik vereint und auch damit soll die multikulturelle Gesellschaft widergespiegelt werden. Mit dabei sind unter anderem Dynelle Rhodes von den Weather Girls und die Musical-Shooting-Stars aus dem Michael Jackson Musical “Sisterella“ Della Miles und Jimmie Wilson als Michelle und Barack Obama.
Neu bei dem Musical ist, dass die Zuschauer auf Percussion Stühlen sitzen und mit machen und -trommeln sollen. Nach der Premiere in Frankfurt soll die Show durch 24 Städte Deutschlands touren. gzi-kielnotiert ist sehr gespannt und hat schon mal ein wenig reingehört…
GZi-kielnotiert ist baff… Langenscheidt ließ zum zweiten Mal in Kooperation mit der Jugendzeitung SPIESSER und dem Social Network MySpace ein Jugendwort wählen und was kommt dabei raus? Das Wort heißt hartzen - und damit es auch jeder versteht, “übersetzt” Langenscheidt das auch ins Hochdeutsche: arbeitslos sein, rumhängen.
45.000 Jugendliche – rund 80 Prozent mehr als im Vorjahr – beteiligten sich via Internet an der Auswahl der Top 15. Aus diesen Top 15 wählte dann eine Jury den Gewinner sowie die Plätze 2 bis 5 des Jahres 2009. Auf Platz zwei kommt bam (cool, endgeil), den 3. Platz belegt Bankster (ein Banker, der in der Finanzkrise spekulative Geschäfte macht(e), Platz vier ist Rudelgucken (Public viewing) und auf dem 5. Platz ist das Pisaopfer (Schulabgänger mit mangelnder Allgemeinbildung).
Die Jury, die sich in diesem Jahr aus 10 Personen im Alter von 14-43 Jahren zusammensetzte, befand, dass sich die Jugend mit aktuellen Geschehnissen auseinandersetze, Problematiken beobachte und diese in “ihre Sprache” übersetze. Der Begriff hartzen setze sich mit einem politischen und gesellschaftlichen Sachverhalt auseinander, der inzwischen auch in der Lebenswelt der Jugendlichen angekommen ist.
Ob das Wort hartzen in den Ohren von gzi-kielnotiert bam ist, ist eher unwahrscheinlich, sicher ist aber, dass Bankster keine Pisaopfer sind und das nächste Rudelgucken bestimmt kommt…
Hier gibt’s die Presseinfo von Langenscheidt…
Bei MegGyver habe ich dieses Zitat gesehen und dachte, das ist eigentlich einen eigenen Beitrag und des Nachdenkens wert!
“Jedermann spricht von der öffentlichen Meinung und meint mit öffentlicher Meinung die öffentliche Meinung abzüglich seiner Meinung” sagte Gilbert Keith Chesterton.
Wie wahr: Wie oft echauffieren wir uns über dies oder das – alle sagen das – natürlich – Pauschalierungen sind so schön bequem. Vielleicht sollten wir – sprich: alle (!) außer mir
– uns ab und an im Erörtern üben. Wie war das noch in der Schule mit der Erörterung? Pro und Contra war die Überschrift… Die Welt ist bunt und nicht schwarz-weiß und wer sie denn Grau sieht, beachte bitte die Schattierungen…
Informationen zum Zitat-Urheber des Zitates:
Gilbert Keith Chesterton war seinerzeit ein renomierter englischer Buchautor und Journalist. 1874 wurde er in London geboren und verstarb 1936 in Beaconsfield. Seiner erste journalistische Tätigkeit übte er 1896-1902 als freier Kunst- und Literaturkritiker aus. Der passende Rahmen für dieses Medium hier: 1901 heiratete er Frances Blogg. Wöchentliche Kolumnn über 30 Jahre lang hatte er in der “Londoner Daily news” und später auch den “Illustraited London news”.
Chesterton liebt es, zu debattieren und übte diese Leidenschaft auch öffentlich aus. Er schrieb Gedichte, Bühnenstücke, meist aber Prosa: Essays, zahlreiche Erzählungen und Romane. Von manchen Kritikern hochgelobt wurden die von oihm verfassten Biografien über Thomas von Aquin, Franz von Assisi, Charles Dickens, Robert Loius Stevenson und George Bernard Shaw. In Deutschland bekannt wurde er durch die Verfilung seiner kriminalistischen Short Stories um “Father Brown” (Pater Braun), die mit Heinz Rühmann in den 60er Jahren verfilmt wurden.
Manchmal habe ich das Gefühl, nicht ganz “im Film” zu sein. Irgendwie zu alt, nicht trendy und Technikfreak genug und wahrscheinlich vor allem nicht cool genug. Heute morgen las ich in der Zeitung über Eckernförde “Flashmobber stürmten McDonalds”. Ich muss gestehen, bislang hatte ich noch nie was von Flashmobs, Blitz-Pöbel, gehört, geschweige denn eine Einladung/Message dazu bekommen… Nicht, das ich das wollte, aber Dank der “guten alten Zeitung” weiß ich jetzt immerhin, dass es sowas gibt.
Über social-media-networks oder Handy verabreden sich mehr oder weniger junge Leute zu kurzfristigen unpolitischen Massenveranstaltungen. Begonnen haben Flashmobs – natürlich – in den USA. Vor sechs Jahren stürmten da 200 junge Leute eine Hotel-Lobby inNew York, beklatschten die verdutzten Gäste minutenlang und verschwanden dann wieder. Inzwischen werden fast täglich auch überall in Deutschland Flashmobs organisiert, meist friedlich, ohne Schaden, denn die jungen Leute wollen eigentlich nur Spaß haben, mal was losmachen und sehen, was sich so alles entwickelt.
Dank SchülerVZ, StudiVZ, facebook und weil jedes Kind heutzutage schon ein eigenes Handy und Computer besitzt, ist es möglich, zu Massenveranstaltungen aufzurufen, ohne sie groß vorher planen zu müssen und die Dauer dieser “Demos” beläuft sich auch nur auf ein paar Minuten: blitz/flashartig geht eben alles vonstatten. 500 Jugendliche trafen sich Freitag in Eckernförde, der Organisator hoffte auf die doppelte Zahl, aber das schlechte Wetter schreckte manchen Flashmobber wohl ab. In Schleswig-Holstein scheinen bislang Flashmob Veranstaltungen in den Städten Kiel, Kübeck, Bad Segeberg, Heide, Neumünster, Flensburg und Oldenburg stattgefunden zu haben… Wenn allerdings ein politischer Hintergrund besteht – wie jetzt häufiger bei den Bildungsstreiks, die diese Organisationsform auch für sich entdeckt haben, wie eine Veranstaltung am 11.11. mit 60 laut rezitierenden Schülern am Kieler Hauptbahnhof zeigte, sind das im engeren Sinne keine Flash- sondern Smart Mobs…
Wir waren gestern in der Atelierausstellung einer guten Bekannten, Dagmar Gunkel. Sie hat Sozialwissenschaften und Kunstpädagogik an der Universität Bremen studiert und 1988 ihr 2. Staatsexamen gemacht. Seit 1996 ist sie freie Malerin und hat Gruppen- und Einzelausstellungen in Paris, Brüssel, Hamburg, Bielefeld, Herford und in vielen Orten in Schleswig-Holstein gemacht. Ihr jetziges Atelier ist im Hinterhof der Gerhardstraße 85 in Kiel und ihre Bilder sind echt klasse! Übrigens hat der NDR schon 30 ihrer Bilder zur Requisite verschiedener Borowski-Tatorte geliehen. Also Augen aufgesperrt, was in den Filmen so an Bildern zu sehen ist… die Schlange zum Beispiel – zu lesen auch bei rundumkiel – haben auf diese Weise bereits über 10 Millionen Menschen gesehen. Genial.

Dagmar Gunkel: Rot auf weiß
Aber auch sonst gefallen mir ihre Bilder einfach, mit ganz unterschiedlichen Techniken kreiert und teilweise auch witzig. Ihr Motto des letzten Jahres: fließend und begrenzen… Voller ungewöhnlicher Aspekte. So habe ich eine tolle Idee bekommen, was ich demnächst mit alter Bettwäsche mache. Ich bringe sie zu Dagmar und die macht wertvolle Bilder daraus. Rot auf Weiß ist der Titel dieses großen Bildes: Roter Untergrund, rot-rosa-weiß karrierte Bettwäsche, die urspünglich als Putzlappen enden sollte…, bis ihr der geniale Geistesblitz einer viel besseren Verwendung kam. Darüber weiß gemalt und ein Spritzer rot. Was sich so leichtflüssig liest ist überhaupt und gar nicht so einfach umzusetzen und vor allem äußerst schwierig, erst einmal diese Idee zu bekommen. Viele weitere tolle Bilder in grünen, blauen, bunten Farben und Schattierungen, großflächig oder haarfein gezeichnet – ach, wäre ich doch auch künstlerisch begabt, wünsche ich mir jedesmal, wenn ich so etwas sehe. Aber umso besser, wenn man dann weiß, wohin man gehen kann, will man einfach mal wieder inspirierende Kunst sehen.
Gestern Abend haben wir herzhaft gelacht. Gestern Abend haben wir die Niederdeutsche Bühne in Neumünster besucht und Agathe un ik gesehen. Herrlich verquer! Ich bin froh, dass ich Plattdeutsch noch verstehen kann, sprechen kann ich diese Sprache leider nicht. Ja, Plattdeutsch ist eine eigenständige Sprache, kein Dialekt! Mein Vater spricht sie, meine Mutter konnte das Plattdütsche nicht so gut, denn Oma wollte, dass meine Mutter anständig sprechen lernt und man sollte schon als Kind merken, dass sie bessere Bildung genießt. Das galt dann auch für mich…
Heute hat das Platt- oder Niederdeutsch wieder mehr Fürsprecher. So wird es am 24. Novemer ab 18 Uhr eine Veranstaltung im Kieler Landeshaus geben, die sich damit beschäftigt, ob man Niederdeutsch schon in den Kindertagesstätten als zweite Sprache verankern sollte und kann. Ich fände das super, denn Kinder lernen diese Sprache leicht und spielerisch und wegen vieler dem Englischen ähnlicher Worte, kann es auch für das Englischlernen später hilfreich sein.
Landtagspräsident Torsten Geerdts und die ehemalige Vizepräsidentin Frauke Tengler werden die Interessierten begrüßen und dann sollen vier Vorträge das Thema beleuchten. Zunächst spricht die Leiterin des Plattdütskbüro der Ostfriesischen Landschaft, Cornelia Nath aus Aurich, über ,,Frühe Mehrsprachigkeit Niederdeutsch”. Danach berichtet Marita Marxen über die ,,Entwicklung der Mehrsprachigkeit in den Kindertageseinrichtungen des ADS-Grenzfriedensbundes”. Der Sprecher des Bundesrates für Niederdeutsch, Dr. Reinhard Goltz, befasst sich anschließend mit dem Thema ,,Plattdeutsch eine Sprache für heute und morgen”. Zum Abschluss gibt Renate Poggensee, Leiterin des ADS-Kindergartens in Tönning, ihre Erfahrungen weiter: ,,Vun Anfang an höört Platt dorto Ein Kindergarten mit zwei Sprachen”. Für Musik sorgen ,,De Inspringers” aus Nordfriesland. Durch das Programm der Veranstaltung führt der Journalist und Niederdeutsch-Experte Norbert Radzanowski.
Kinder auf dem Schulweg. Foto: Günter Havlena/pixelio.de
Gewalt und Mobbing nimmt auch in Schulen rasant zu. Immer öfter hört man sogar von schon Erpressungen: Es werden Geld oder Markenklamotten gefordert. Weigern sich die Betroffenen, das Gewünschte zu besorgen oder “petzen” gar, gibt es Prügel. Leidtragende sind dabei meist die jüngeren Kinder in einer Klasse, sind diese noch dazu Jungen oder Kinder mit Migrationshintergrund, so ist das Risiko besonders hoch, von den Klassenkameraden drangsaliert zu werden. Dies zeigt eine aktuelle Analyse individueller Schülerdaten von Zehnjährigen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Ausgewertet wurden Daten aus 17 Ländern von zehnjährigen Schülern, die zum Beobachtungszeitpunkt in den meisten Ländern die vierte Klasse besuchten. Sie stammen aus Informationen der Internationalen Grundschul-Leseuntersuchung IGLU, die auch Antworten der Kinder auf einen speziellen Fragenkatalog zu Gewalt und Mobbing in der Schule enthält, sowie aus einer Datenbank internationaler Einschulungsregelungen. Aus der Studie geht hervor, dass jüngere Kinder einer Klasse signifikant häufiger von körperlicher oder psychischer Gewalt in der Schule betroffen sind als ihre älteren Klassenkameraden. Dies gilt insbesondere für Jungen und für Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund. Die Auswertung macht darüber hinaus deutlich, dass diese Kinder, die aufgrund ihres Alters unter Mobbing oder Gewalt leiden, auch tendenziell schlechter in der IGLU-Lesestudie abgeschnitten haben. Die Alterseffekte sind dabei in angelsächsischen Ländern besonders groß, insbesondere in Schottland und England sowie in den einzeln untersuchten kanadischen Provinzen Ontario und Québec. Weitere Informationen unter http://www.zew.de/publikation5403

Einladungsplakat zum Konzert
Gestern haben wir den Tag mit einem Gospel-Konzert in der Gettorfer St. Jürgen Kirche ausklingen lassen. Und was soll ich sagen? Es war toll und wurde natürlich ein oh happy day, das als eines der abschließenden Stücke bei einem Gospelkonzert selbstverständlich nicht fehlen durfte!
Seit sieben Jahren ist der Gettorfer Gospel-Chor get spirit unter der Leitung der Osdorferin Christiane Etzold und hat sich in dieser Zeit super entwickelt. Für das Konzert mit dem Titel I trust you war die Kirche mit fast 300 Leuten sehr gut besucht und zum Schluss standen alle und klatschten und jubelten den Sängern und Musikern zu. Ich war begeistert von dem Konzert und wie die Besucher mit den Klängen und Rhythmen mitgegangen sind! Die Kirche war stimmungsvoll mit selbstgebastelten Lampions des evangelischen Kindergartens “Regenbogen” geschmückt und der Chor hatte sich für das Konzert Verstärkung von drei Musikern geholt, so dass sie von Bassgitarre, LiedgGitarre, und Schlagzeug begleitet wurden – zusätzlich zu dem Keyboard, das von der Chorleiterin gespielt wurde. Es war ein stimmungsvolles Konzert, das ein abwechslungsreiches Programm bot: Chor und super Solisten wechselten sich eben so ab wie Stücke, die a capella vorgetragen oder mit Instrumenten begleitet wurden. Auch die vier Herrensolisten aus dem Chor, die selbsternannten nice guys, begeisterten u.a. mit mad world oder falling in love with you. Das Konzert dauerte eine gute Stunde und hätte sicher für viele noch weitergehen können. Vielen bleiben die Klänge u.a. von holy spirit I thirst for you, you are the new day, heavens gate, speak to my heart, take me to the water, breath oder my house sicher noch lange im Ohr. Wir freuen uns jedenfalls auf den nächsten Auftritt von get spirit und werden sicher wieder dabei sein. Mehr über die Chorleiterin Christiane Etzold, die seit kurzem auch Kirchemusikerin der Gemeinde Gettorf ist, kann man hier lesen.
Menschenskinder ist ein Ausruf des Erstaunens oder wenn uns etwas gefällt. Am 20. November hat die UN-Kinderrechtskonvention ihren 20ten Jahrestag. 20 Jahre Einsatz zum Wohle von Kindern. Die Kinderrechtskonvention listet 10 Grundrechte von Kindern auf: Dazu zählen u.a. das Recht auf Gesundheit, auf Bildung und Ausbildung, auf Freiheit, Spiel und Erholung, Schutz vor Grausamkeit, Ausnutzung und Verfolgung. Das ist toll! – Aber tun wir genug? Können wir Kinder nicht besser schützen, als wir es tun?
Über Menschenkinder kann man immer noch so vieles schreiben, was – mir – gar nicht gefällt, was uns aber alle angeht, was wir alle (eigentlich) wissen und wogegen wir alle (eigentlich) etwas tun müssten: Denn wie die Hilfsorganisation Unicef gestern bekannt gibt, lebt fast jedes zweite Kind in einem Krisenland. Unfassbare Brutalität und Gleichgültigkeit erleben sie dort, werden auf der Flucht von ihren Eltern getrennt, sexuale Gewalt und Kinderhandel gehören in Krisengebieten zur Tagesordnung. Eine Viertel Million Jungen und Mädchen müssen als Kindersoldaten dienen…
Aber wir müssen gar nicht so weit gucken. Deutschland ist einhochentwickeltes Land: Trotzdem lebt – wie eine am 1. September veröffentlichte OECD-Studie zeigt – bei uns jedes 6te Kind in relativer Armut (d.h. weniger als 50% des Durchschnittseinkommens). Im OECD-Durchschnitt ist es nur jedes 8te Kind, in Dänemark sogar nur jedes 37te Kind. Dabei gilt gerade Deutschland als vorbildlich bei den Sozialausgaben für Kinder und gerade auch Bildung. Untersucht hat die OECD ihre 30 Mitgliedsländer im Hinblick auf Wohlbefinden und Chancengleichheit der Kinder. Dabei wurden finanzielle Ausstattung der Haushalte, medizinische Versorgung und elterliche Zuwendung begutachtet. Der Deutsche Bildungsserver hat eine interessante Linkliste zum Thema Kinderarmut… für alle, die sich zum Thema weiter informieren möchten.












