Archiv für die Kategorie „gzi – gesundheitsnotiert“
Die Zeit rast dahin und schon haben wir wieder den 1. September. Zeit für Frau gzi-notiert ihre drei Freunde des Monats zu fotografieren und online zu stellen. Und da sie gerade das Diesen Beitrag weiterlesen »
Gesunde, fettarme Küche steht auf dem Plan denn Frau gzi-kielnotiert experimentiert ja nun mit dem gesunden Abnehmen. In dem großen umfassenden Rezepteteil der Community von gesund abnehmen fand gzi-kielnotiert als Spinatfan ein sehr verlockend klingendes Rezept einer gefüllten Paprika Diesen Beitrag weiterlesen »
Frau gzi-kielnotiert ist durchaus gesundheits- und figurbewusst. Sie joggt und achtet(e) sehr wohl auf Ihr Essen. Wie viele andere Paare haben aber auch gzi-kielnotiert und Herr rundumkiel schnell gemerkt, dass man zu zweit doch ein bisschen mehr den lukullischen Genüssen zugeneigt ist, als allein… das fängt beim entspannten Abendessen an, geht über das feine (nicht immer nur eine) Gläschen Wein oder Bier bis hin zu Naschies beim Fernsehen und gipfelt Diesen Beitrag weiterlesen »
Eine unheilbare, lebensverkürzende Krankheit ist etwas Furchtbares. Etwas grausam Einschneidendes und Beschränkendes in das Leben. Noch hilfloser und ohnmächtiger steht man davor, wenn es das eigene Kind betrifft. Dann die richtigen Entscheidungen zu treffen, mit der Seelenqual zu leben und dennoch für das Kind und möglicherweise gesunde aber auch darunter leidende Geschwister da zu sein, ihnen zu helfen und Mut zu machen, das kostet sehr viel Kraft, braucht aber auch Wissen um Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten.
Viele Veranstaltungen der unterschiedlichen Organisationen werden morgen auf die wichtige Arbeit der Kinderhospize hinweisen, Informationen geben und um Spenden bitten. Ich möchte mich dem anschließen und meinen LeserInnen ein paar Informationen und weitere Links geben und aufrufen, ein kleines oder auch größeres Zeichen zu setzen: Menschen, Organisationen und Institutionen aus ganz Deutschland zeigen in vielen Aktionen mit dem “grünen Band” an der Autoantenne, am Schirm, an der Handtasche, an Bäumen und bei vielen anderen Gelegenheiten ihre Solidarität mit den lebensverkürzend erkrankten Kindern und ihren Familien. Diese Bänder können beim Deutschen Hospizverein e.V. bestellt werden.
Die Geschichte der Kinderhospize ist noch sehr jung. Sie begann Anfang 1980 durch ein Mädchen namens Helen, Diesen Beitrag weiterlesen »
Das zeigt sogar der Schlumpf: Beim Husten hält man die linke Hand vor den Mund! Foto: Harald Wanetschka/pixelio.de
Immer wieder ist Frau gzi-kielnotiert fassungslos, wie manche Menschen im wahrsten Sinne des Wortes durch die Gegend niesen und husten. Mitleid für alle Erkältungsgeplagten hat gzi-kielnotiert, keine Frage. Aber deshalb müssen Bakterien und Viren ja nicht skupellos an alle anderen weiterverteilt werden. Ob man deshalb immer gleich zum vielbeworbenen Desinfektionsmittel greifen muss, oder ob man damit nicht eigentlich nur Abwehr schwächt und Erreger resistent macht, soll hier nicht diskutiert werden. Am besten, meint gzi-kielnotiert, man verhält sich richtig! Diesen Beitrag weiterlesen »
Frau gzi-kielnotiert staunt: Wieder eine neue Funktion für’s Handy. RSS-Feeds für Diätrezepte, Diät-Gruppen, tägliche Diät-Motivations-Tipps, das ist ja alles schon bekannt. Aber nun hat die Medigreif Inselklinik Heringsdorf, Haus Gothensee ein Diät-Konzept entwickelt, bei dem das Handy den Abnehmwilligen ihre Bewegungslust respektive Unlust zeigt. Dazu wurde vom Fraunhofer Institut, Rostock, ein entsprechendes Programm entwickelt. Mit dem Diätprogramm in Verbindung mit dem Handy hoffen die “Erfinder”, die dafür von der Citi BKK den Innovationspreis 2009 im Bereich ‘Gewicht und Gesundheit’ in Höhe von 10000 Euro bekommen haben, insbesondere technikbegeisterte adipöse Jugendliche zum Abnehmen zu animieren. Denn gerade bei Kindern und Jugendlichen nimmt Adipositas zu und es fehlt die realistische Selbsteinschätzung zwischen aufgenommenem Essen und durch Bewegung verbrannten Kalorien. Aber wie funktioniert das, fragt sich gzi-kielnotiert…
In das Handy sind Sensoren eingebaut, die das objektive Bewegungsverhalten registrieren und mit integriertem DiaTrace System wird dies dann mittels eines zentralen Rechners sychronisiert und mit standardisierten Algorithmen ausgewertet. Wie die Citi BKK in dazu erklärt, kann dann die Bewegung in Gehen, Laufen, Rad- oder Autofahren, Treppensteigen, oder Hüpfen auf dem Handy sympolisch angezeigt werden. In dem Diätprogramm der Medigreif Inselklinik Heringsdorf wird dann nachhaltig gelernt, die Selbsteinschätzung zu verbessern: Wieviel bewege ich mich tatsächlich und wieviel esse ich? Stimmt die Energeibilanz? Auf diese Art und Weise seien eine bessere Gewichtsabnahme und auch die langfristige Gewichtsstabilisierung möglich. Das Konzept wird derzeit in einer klinischen Untersuchung umgesetzt, bislang (Laufzeit 6 Monate) wurden 117 Patientendaten erfasst.
gzi-kielnotiert ist immer wieder erstaunt: Da wird massenhaft Geld ausgegeben, damit die Jugendlichen – aber ja nicht nur die – durch solche Spielereien zum Abnehmen motiviert werden. Ist der Zusammenhang von Schoki, Chips, Limo, Currywurst und Couch-Potato wirklich so schwer zu verstehen? gzi-kielnotiert glaubt das nicht und auch nicht, dass solche Spielereien dabei helfen. Es muss “klick” machen im Kopf, im Bauch , im Herzen oder wo auch immer, damit man bereit ist, zu lernen, wie man gut, gesund und ausreichend isst und sich dazu idealerweise 3-4mal die Woche ein Stündchen bewegt. Gute Auszeichnungsgeräte motvieren immer beim Abbnehmen, wenn man hinterher sehen kann, was man gemacht hat., wie sich Fett und Muskeln verändern. gzi-kielnotiert spricht aus Erfahrung – sie hat auch 35 kg laufend verloren. Aber da gibt’s im Sportgeschäft schon lange gute, erprobte Geräte, die für jede Art von Bewegung geeignet sind. Hat es “Klick” gemacht, wurde Zusammenhang verstanden, die Resultate nach dem beginnen einmal gesehen – dann hört ohnehin keiner wieder auf, weil es einfach so begeisternd ist, davon ist gzi-kielnotiert überzeugt.
5.000 offene Arztstellen in den Krankenhäusern und fast 4.000 fehlende niedergelassene Ärzte – diese Zahlen publizierte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor kurzem. Damit haben wir ein gravierendes deutschlandweites Problem mit dem Titel Ärztemangel. Persönlich hat Frau gzi-kielnotiert davon Gott sei Dank noch nichts mitbekommen, aber immer wieder in Diskussionsveranstaltungen gehört oder gelesen, dass gerade in den ländlichen Bereichen die Suche nach Praxisnachfolgern sehr beschwerlich sei und über Landarztmangel auch schon geschrieben. Denn kein Arzt hat mehr Lust, in einem budgetgedeckelten System rund um die Uhr unter Druck zu arbeiten und nicht angemessen honoriert zu werden. Für viele Ärzte geht der Weg dann ins Ausland, wo bessere Honorare und Arbeitszeiten locken. So werden die Arztpraxen immer weniger und es leuchtet ein, dass Barrieren abgebaut werden müssen, um die Zusammenarbeit von ambulanter und stationärer Versorgung zu erleichtern und die Kämpfe um Honoraranteile abzuschaffen. Die Frage ist nur, wie.
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So kämpfen Klinikvertreter, der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die Bundeskassenärztlichen Vereinigung (KBV) und die Gesundheitsplitiker jeder für die Belange ihrer Mitglieder bzw. Wähler. Eine ganz normale Reaktion und Aufgabe einer jeder Interessenvertretung, findet gzi-kielnotiert, wenn es denn dabei nicht um Patienten, Gesundheit und eben Menschen ginge. Menschen sitzen hier aber natürlich auf beiden Seiten und das ist die Misere: Zum einen als Arzt oder als Patient, oder als Kassenvertreter mit nur begrenztem Budget oder eben als Politiker. Und da geistert dann die Frage der Fragen durch den Raum, die Politiker nicht zu stellen wagen und schon gar nicht vor Wahlen: Welche Leistungen sollen denn von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden und welche nicht und wie soll das Ganze finanziert werden? Denn eines ist klar: Der sicher wünschenswerte medizinische Fortschritt ist teuer und die Menschen werden älter und im Alter nehmen auch die Kosten zu. Auch für höhere Honorare und bessere Arbeitsbedingungen bei den Ärzten ist nicht genug Geld da. Andererseits haben wir in Deutschland ein Gesundheits- und Sozialsystem auf höchstem Niveau, fast alles wird bezahlt, Wartezeiten existieren kaum, im Vergleich zu anderen Ländern. Deutschland zieht die Patienten an, aber die Arztflucht nimmt zu, nach Groß Britannien, Skandinavien und in die Schweiz, wie jetzt kürzlich zu lesen war.
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In der Schweiz ist der Anteil von Ärzten mit ausländischem Pass seit 2003 von 17 auf 22 Prozent im Jahr 2008 gestiegen. Wie die “Schweizerische Ärztezeitung” berichtet, stehen Ärzte, die in Deutschland ausgebildet wurden, mit 56 Prozent an der Spitze. Der größte Teil der ausländischen Ärzte (30 Prozent) arbeitet in der Psychiatrie und Psychotherapie, der kleinste Teil (sieben Prozent) in der Allgemeinmedizin. Das gibt zu denken, findet gzi-kielnotiert, denn gerade in der Psychiatrie und Psychotherapie gibt es auch in Deutschland Wartezeiten und Ärztemangel. Auch die derzeitigen Verhandlungen mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) über die Zulassung von psychiatrischen Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern zur ambulanten Behandlung psychisch kranker Patienten verliefen kontraproduktiv, betonten Vertreter der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Ohne breit angelegten ambulanten Behandlungsmöglichkeiten der Krankenhäuser würde die psychiatrische Versorgung in Deutschland zusammenbrechen, so DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Dass die niedergelassenen Ärzte und die Krankenkassen den freien Zugang der Patienten zur ambulanten Behandlung in die Krankenhäuser zudem mit restriktiven Überweisungsvorbehalten und mit Begrenzungen auf wenige Krankheitsbilder zu erschweren und zu verhindern suchten, gefährde die Patientenversorgung. Die Leidtragenden solcher Gräbenkämpfe sind die, die ohnehin Leid tragen, weil sie erkrankt sind: Nämlich die Patienten. Und das ist das Verheerede an diesem sich gegeneinander ausspielenden System, findet gzi-kielnotiert.
Woran denkt ein Mann? Na klar, an Sex… Immerhin 13 Mal pro Tag denken Männer durchschnittlich an Sex, Frauen hingegen nur rund 5 Mal pro Tag.
Wahrscheinlich haben Frauen gar nicht so viel Zeit, an die schönste Nebensache der Welt zu denken, vermutet flugs Frau gzi-kielnotiert, denn viele Frauen sind mit Haushalt, Kindern und Beruf dreifach belastet, wobei für die meisten der Göttermänner die Freizeit anfängt, wenn er abends nach der Arbeit nach Hause kommt. Immerhin haben Männer aber durchschnittlich zwei Mal pro die Woche Sex und das scheint gut für sie zu sein. Eine Langzeitstudie über 16 Jahre zeigte, dass Männer, die eben diese durchschnittlichen zwei Mal wöchentlich Verkehr haben, ein um nahezu 50 Prozent geringeres Herzinfarktrisiko aufweisen als Geschlechtsgenossen, die nur ein Mal pro Monat Sex haben. Heißt also: Wenn’s mit dem Sex nicht zweimal die Woche klappt, ist auch das Herz gefährdet – zumindest bei den Männern – und da möchte ja keine Frau Schuld dran haben .
Dass Sex gesund ist, haben Forscher auch früher schon propagiert. So empfahl der britische Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) bereits 2007 den Briten ein Fitnessprogramm der besonderen Art: Sie sollten am besten täglich Sex haben, um Herzinfarkten vorzubeugen, wie der Sender BBC damals mitteilte. “Sexercise” wirke präventiv gegen Herzerkrankungen sowie Krebs und verlängere das Leben, so der NHS. Wie auch beim Joggen werden beim Orgasmus Endorphine freigesetzt, die Immunsystem stimmulieren und Sorgenfalten nicht noch tiefer werden ließen. “Sex aktiviert jede Muskelgruppe, lässt Herz und Lungen hart arbeiten und verbrennt etwa 300 Kalorien pro Stunde”, hieß es wörtlich und sei viel lustvoller als beispielsweise zu joggen oder sich täglich Sit-ups abzuringen. “Die vermehrte Produktion von Östrogen und Testosteron hält Ihre Knochen sowie Muskeln gesund und Sie fühlen sich fabelhaft – innerlich wie äußerlich.”
Bei Frauen ist das alles aber keineswegs nachgewiesen: Untersucht wurden in einer Studie der Women’s Health Initiative 90 000 sexuell aktive Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren und es ergab sich kein Zusammenhang zwischen den Ereignissen eines Herzinfarkts, Schlaganfalls und dem Sexualleben. Nur die Rate einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (paVk) lag bei sexuell unerfüllten Frauen um 1,4 höher als bei denen, die zufrieden waren (wobei für gzi-kielnotiert zu klären bliebe, was denn “zufrieden” heißt)
Tatsache ist auch, dass nach einem Herzinfarkt Sex nicht tabu sein sollte. Gleichwohl nimmt die sexuelle Tätigkeit vor allem bei Frauen aber auch bei Männern nach einem Infarkt erheblich ab aus Angst, der erhöhten Herzbelastung beim Sex nicht gewachsen zu sein. Wichtig wäre, das Thema schon während der kardialen Rehabilitation anzusprechen und Empfehlungen zur Belastbarkeit im Rahmen der Trainingstherapie zu geben. Sex ist für stabile Herzpatienten ungefährlich und körperlich nicht belastender als ein Training.

Eigentlich mehr als pures Gold wert, das menschliche Herz. Auf (s)ein Herz muss man sehr gut aufpassen und es pflegen!
Dass Übergewicht viele Gefahren für die Gesundheit birgt, weiß sicher nicht nur Frau gzi-kielnotiert, die ja alle Jahre wieder im Frühjahr gegen ihre in der Adventszeit angenaschten Pfunde angeht. Insofern wundert es nicht, dass sie gerade mal wieder über ein neues, sehr interessantes Thema dazu gestopert ist.
Dass das Hüftgold geradezu Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes heraufbeschwört, sollte ebenfalls mittlerweile fast jeder wissen. Und mit dem Herzen sollte man nicht spaßen, sondern es hegen und pflegen, findet gzi-kielnotiert und ist froh, dass ihre Pumpe dank regelmäßigem Ausdauersport so kräftig ist, dass sie rund 20 Schläge pro Minute weniger schlagen muss, als bei so manch anderem Menschen. So nutzt sich das gzi-kielnotiert-Herzelein nicht so schnell ab und kann dann die eingesparten Schläge später dranhängen.
Aber im Ernst: Es gibt noch einen ganz neuen Grund sein Fett zum Wohle des Herzens abzubauen. Denn Forscher des Dresdner Universitätsklinikums und des Max-Delbrück-Centrums für molekulare Medizin Berlin haben eine neue Ursache für Herzschwäche entdeckt, wie in der Ärztezeitung zu lesen war. Die Ärzte stießen auf ein von Fettzellen produziertes Hormon, das für Herzerkrankungen verantwortlich sein kann. Jetzt soll ein Hemmer entwickelt werden, der das Protein namens FABP4 daran hindern soll, sich an Herzmuskelzellen zu binden, wie die TU Dresden gestern mitteilte. Bei der Studie wurde eine direkte Auswirkung von FABP4 auf das Herz nachgewiesen. Fettgewebe funktioniere wie eine Drüse, es produziere Hormone, die ins Blut abgegeben würden und von dort zum Herzmuskel gelangten, hieß es in der Mitteilung. FABP4, dessen Produktion bei Übergewichtigen erhöht sei, komme vermutlich bei der Schädigung des Herzens eine Schlüsselfunktion zu.
Hormone sind ja ohnehin so eine Sache, findet gzi-kielnotiert und landläufig werden sie für für vieles verantwortlich gemacht: Stimmungsschwankungen, Männlein und Weiblein… Und wenn man daran denkt, dass sie ja auch in so manchem Mastfutter verwendet werden – aber das ist ein ganz anderes Thema. Sicher ist sich gzi-kielnotiert jedenfalls darüber: Von FABP4 möchte sie nicht mehr als unbedingt nötig im Körper haben.
Foto: Marcel Rolfes/pixelio.de
Von den geschätzten 2,5 Millionen HIV-Infizierten der WHO-Region Europa, zu der außer den europäischen Staaten auch die Staaten der ehemaligen Sowjetunion gezählt werden, wissen etwa eine Million nichts von ihrer Diagnose. “Dies spiegelt das absolute Versagen der Gesundheitssysteme auf diesem Gebiet wider”, meint Professor Jens Lundgren auf der 12. AIDS-Konferenz in Kopenhagen. Aids wird immer noch spät – oft zu spät – erkannt. Die Folgen der Unkenntnis über die eigene HIV-Infektion hätten nicht nur die Betroffenen selbst zu tragen: Wer von seiner eigenen Infektion nichts weiß, steckt wiederum andere an. Bei neun von zehn Neuinfektionen in Europa sind die Überträger ahnungslos von ihrer eigenen Infektion. In Deutschland ist es jede zweite Infektion, wie Professor Jürgen Rockstroh aus Bonn ergänzt.
100.000 Todefälle gab es im Jahr 2009 in Europa, weil die HIV-Infektion zu spät erkannt wurde. Und die Zahl wird weiter zunehmen, wenn keine bessere Aufklärung geschieht. In Deutschland zum Beispiel hat etwa jeder zweite Betroffene bei der HIV-Erstdiagnose eine CD4-Zellzahl unter 350 Zellen pro Mikroliter oder eine AIDS-definierende Erkrankung.
















