Archiv für die Kategorie „gzi – weltnotiert“

Sind am letzten Augustmittwoch in Buñol als Wurfgeschosse erlaubt

Gestern war der letzte Mittwoch im Monat August. Gestern fand in der spanischen Kleinstadt Buñol die Schlacht der Schlachten: statt: Nämlich die weltgrößte Tomatenschlacht. Recht skurril, findet Frau gzi-notiert, die Tomaten sehr gerne mag, aber nicht unbedingt als Wurfgeschoss.

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GZi-kielnotiert vertraut der Bank. Deshalb:  Hinter dieser Badewannenverkleidung findet garantiert niemand versteckte Wertsachen

GZi-kielnotiert vertraut der Bank. Deshalb: Hinter dieser Badewannenverkleidung findet garantiert niemand versteckte Wertsachen!

In München wurden gestern 100.000 Euro in einer Kulturtasche in einer Badewannenverschalung gefunden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ist es denn zu glauben? Während in diesem Jahr so viele Kinder wie nie zuvor an das Christkind schreiben, will jeder fünfte Erwachsene am liebsten Weihnachten abschaffen…
Das ist ja eine schöne Bescherung, meint gzi-kielnotiert und ist nur froh, dass die meisten Kinder davon gar nichts wissen… und das ist auch gut so. Denn Weihnachten kann man ja gar nicht abschaffen, sondern höchstens den (oftmals selbstgemachten) Stress, die Geschenkeflut und den Besuchsmarathon. Und dagegen wäre ja auch gar nichts einzuwenden, wenn wieder mehr Besinnlichkeit und Zeit füreinander die Weihnachtstage bestimmten, statt – entschuldigen Sie den saloppen Ausdruck – Fressorgien, Dauerbeschallung, Reizüberflutung durch Geschenkeberge, bei denen man gar nicht weiß, wo man mit Auspacken und Hingucken anfangen soll…
WeihnachtsmarktViele Menschen fürchten sich vor Weihnachten, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlen und vor Streit fürchten, das jedenfalls besagt eine repräsentative Umfrage der GFK Nürnberg. Eine andere Umfrage der Apotheken-Umschau geht sogar noch weiter: Glatt jeder Fünfte (18,6 Prozent) in Deutschland möchte Weihnachten ganz abschaffen. Jeder Vierte (24,6 Prozent) gibt danach an, die Feiertage setzten ihn massiv unter Druck, da man sich um so viele Dinge kümmern müsse. Bei den Frauen sind dies sogar 29,8 Prozent (Männer: 19,2). Fast ebenso viele (22,8 Prozent) empfinden das Fest als äußerst stressig. Und jeder Sechste (17 Prozent) gibt zu, dass am Weihnachtsfest zu Hause meist dicke Luft herrscht.
GZi-kielnotiert ist erstaunt, denn vollkommen unbeachtet bleiben anscheinend in diesen Studien die Menschen, die sich vor Weihnachten aus genau gegenteiligen Gründen fürchten: In Vergessenheit geratene alte Menschen, “nervige” Verwandte oder einsame Menschen, die niemanden mehr haben, der mit ihnen zusammen sein möchte und der mit ihnen redet. Oder trauernde Menschen, die gerade einen Menschen verloren haben, der ihnen nahe stand. Für die hat gzi-kielnotiert ohnehin vollstes Verständnis, wenn sie den Weihnachtsrummel  ablehnen.
Kinder haben Gott sei Dank aber noch den Glauben an Weihnachten und das Christkind bewahrt. Das Weihnachtspostamt in Engelskirchen bei Köln erwartet in diesem Jahr einen Rekord an Briefen an das Christkind. Mehr als 85.000 Kinder aus 55 Ländern haben bereits geschrieben. Da das himmlische Postamt noch eine wahre Flut weiterer Briefe bis Weihnachten erwarten, suchen sie jetzt ehrenamtliche Antwortschreiber, da die Mitarbeiter das nicht mehr alleine schaffen, sagte die Leiterin der Poststelle, Rosemarie Schotte. In den Zitaten aus der Wunschliste erkennt gzi-kielnotiert keinen großen Unterschied zu früher: Mädchen wünschen sich “alles was rosa ist und glitzert” während Jungen anscheinend praktischer veranlagt sind und sich beispielsweise wünschen: “einen elektrischen Kran, der mein Zimmer aufräumt” oder “immer drei Wünsche frei”.
gzi-kielnotiert wünscht sich jedenfalls vom Christkind, dass die Menschen ein wenig zur Ruhe und zur Besinnung kommen und dann die Feiertage ohne Stress, Streit und übergroßer Erwartungshaltung genießen können und dass zu all denjenigen, die sich vor Einsamkeit am Fest der Liebe fürchten, auch das Licht der Liebe, Wärme und Hoffnung durchdringt.

klein Weihnachtsmann-Ausschnitt

Keine Angst vorm Weihnachtsmann bei so lachenden Augen!

Gzi-kielnotiert hatte ja so ihre Zweifel: Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Zeigt er sich oder versteckt er sich, verteilt er wirklich Geschenke und Naschies und vor allem: Hat er etwa auch eine Rute dabei? Sie konnte sich nicht mehr so recht an ihre Kinderzeit erinnern und ob sie ihn da gesehen hat. Nun aber hat sie heute Nachmittag Gewissheit bekommen: Ja!!! Ja, es gibt den Weihnachtsmann! Er zeigt sich auch gern den Menschen, auch im Getümmel ist er gar nicht menschenscheu. Vor allem den kleinen Menschen Kindern ist er natürlich zugetan; er ist ein ganz lieber Weihnachtsmann und hat gar keine Rute dabei. Dafür schenkt er aber allen kleinen Kindern in der Vorweihnachtszeit an den Wochenenden Naschies, die brav mit ihren Eltern durch überfüllte und überheizte Einkaufszentren laufen (müssen).
Einen Steppke habe ich gesehen, der guckte ziemlich verwirrt und skeptisch aus seinem Buggy zu dem Weihnachtsmann hoch und war sich keineswegs sicher, ob er denn seinen  Schnulli gegen Naschies tauschen sollte. Wie das ausgegangen ist, weiß gzi-kielnotiert nicht, aber sie ist glücklich, allen sagen zu können: Es gibt den Weihnachtsmann, zumindest heute Nachmittag im Sophienhof war er zu sehen und ich durfte ihn auch fotographieren um ihn Euch allen zeigen zu können!

klein-Weinhacntsmann

Da zeigt er sich doch glatt noch mal in ganzer Größe. Und seht selbst: Keine Rute ist dabei!

GZi-kielnotiert ist baff… Langenscheidt ließ zum zweiten Mal in Kooperation mit der Jugendzeitung SPIESSER und dem Social Network MySpace ein Jugendwort wählen und was kommt dabei raus? Das Wort heißt hartzen - und damit es auch jeder versteht, “übersetzt” Langenscheidt das auch ins Hochdeutsche: arbeitslos sein, rumhängen.
45.000 Jugendliche  – rund 80 Prozent mehr als im Vorjahr – beteiligten sich via Internet an der Auswahl der Top 15. Aus diesen Top 15 wählte dann eine Jury den Gewinner sowie die Plätze 2 bis 5 des Jahres 2009.  Auf Platz zwei kommt bam (cool, endgeil), den 3. Platz belegt Bankster (ein Banker, der in der Finanzkrise spekulative Geschäfte macht(e), Platz vier ist Rudelgucken (Public viewing) und auf dem 5. Platz ist das Pisaopfer (Schulabgänger mit mangelnder Allgemeinbildung).
Die Jury, die sich in diesem Jahr aus 10 Personen im Alter von 14-43 Jahren zusammensetzte, befand, dass sich die Jugend mit aktuellen Geschehnissen auseinandersetze, Problematiken beobachte und diese in “ihre Sprache” übersetze. Der Begriff hartzen setze sich mit einem politischen und gesellschaftlichen Sachverhalt auseinander, der inzwischen auch in der Lebenswelt der Jugendlichen angekommen ist.
Ob das Wort hartzen in den Ohren von gzi-kielnotiert bam ist, ist eher unwahrscheinlich, sicher ist aber, dass Bankster keine Pisaopfer sind und das nächste Rudelgucken bestimmt kommt…
Hier gibt’s die Presseinfo von Langenscheidt…

In der Ärztezeitung standen kürzlich einige im Jahr 2009 geschehene Kuriositäten -  bei manchem kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln, andere muten schier unglaublich an. Von der Arbeitsunlust eines französischen Briefträgers hatte gzi-kielnotiert ja schon berichtet. Nun hat sie von einem Schnelligkeitstest gehört. Wer denkt da nicht sofort an das Rennen von Hase und Igel … Ein solches der besonderen Art konnte eine südafrikanische Brieftaube im Wettstreit mit dem Internet für sich entscheiden: Taube “Winston” brachte ein 4-Gigabyte-Datenpaket innerhalb von einer guten Stunde vom Hauptsitz eines Internet-Providers zur 85 Kilometer entfernten Filiale. Inklusive des Herunterladens der Daten dauerte der Taubentransport gut zwei Stunden – das Internet benötigte dafür auf einer Hochgeschwindigkeitsleitung ganze zwei Tage.
Auch dass es bei einem Überfall schnell gehen muss, leuchtet ein. Doch sollte man dabei gewisse Dinge beachten, denn sonst geht’s ganz daneben, wie ein Ganove leidvoll erfuhr:  So setzte ein ungeduldiger Bankräuber in Bielefeld mit einem Schlag auf den Kassencomputer den Rechner außer Betrieb – und musste dann ganz ohne Beute abziehen, weil die Geldausgabe nach dem Totalausfall gesperrt war.
Für das Guiness-Buch der Rekorde kommt ja so mancher auf die kuriostesten Ideen. GZi-kielnotiert wäre das sicher zu mühsam, außerdem hat sie genug anderes zu tun. Aber Rekordhalter im Rekordhalten ist übrigens der New Yorker Geschäftsmann Ashrita Furmann. Mit der Verlesung eines Gedichts in 111 Sprachen stellte er im April seinen 100. gültigen Rekord auf. Insgesamt hat er inzwischen schon 237 Bestmarken erzielt, die im Laufe der Zeit teils wieder überboten wurden. Seinen ersten Eintrag ins Guinness-Buch schaffte der 54-Jährige übrigens vor 30 Jahren mit 27 000 Hampelmann-Übungen.

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Postberge Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Wenn man vergeblich auf Post wartet, kann das ganz schön ärgerlich und nervenaufreibend sein. Das weiß gzi-kielnotiert aus eigener Erfahrung, denn oftmals kribbelt es mich schon und ich denke: Warum bloß braucht die Post so lange, Karten, bestellte Dinge oder was auch immer zu mir zu bringen. Wenn die Freundinnen und Verwandten immer wieder ungläubig fragen: Sind unsere Karten immer noch nicht angekommen??? Schließlich sind unsere Postboten keine zu Fuß gehenden, Draht- oder sonstige Esel nutzenden Boten mehr, sondern fahren alle mit ihrem gelben Auto durch die Gegend. Jedenfalls bei uns im Dorf. Werbung hingegen kommt oftmals eben nicht nur durch den Post -Boten, sondern durch Austräger zu oft frei Haus.
In Frankreich hortete jetzt ein Postbeamter 300 kg Briefe, Karten und Päckchen bei sich zu Hause. Einige vergeblich auf per Post verschickte Schecks wartende Menschen in seinem Austragegebiet informierten die Polizei, als sich der Verdacht erhärtete. Nach eigenen Angaben war der Geständige nur zu faul, die Post  auszutragen und wollte sich die Arbeit etwas erleichtern. Im wahrsten Sinne des Wortes und wer weiß, vielleicht sind die Postboten im Osten Frankreichs, wo der Mann wohnt (und arbeitet?) immer noch Brief-Träger und es war eben einfach tatsächlich zu schwer… Kriminelle Absichten hatte der Postbote jedenfalls nicht: Alle Briefe und Päckchen waren ungeöffnet und nichts war gestolen, wie die Polizei bestätigte.
Lag es wirklich nur am Gewicht? Dann könnte man doch Abhilfe schaffen und auch die französischen Briefträger zu fahrenden Boten machen. Sonst wartet man vielleicht auch vergeblich auf Weihnachtspost – das wär doch jammerschade, findet gzi-kielnotiert.

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Ein Pint Beer - Foto: Torsten Pirwitz/pixelio.de

In England gehört das Feierabendbier einfach dazu. Alle, die schon mal “auf der Insel” waren, haben die typische Pub-Kultur kennen- und sicher auch liebengelernt. Worüber manche beim Ballermann auf Mallorca nur noch mit dem  Kopf schütteln, nimmt jedoch jetzt auch  in England immer mehr Formen an.
Mittlerweile torkeln Nacht für Nacht junge Frauen völlig betruken durch britische Straßen, stützen sich gegenseitig, weil sie allein nicht mehr laufen können. Andere übergeben sich am nächstbesten Hauseingang oder liegen reglungslos auf dem Gehweg. Bilder wie diese gehen regelmäßig durch die Presse und zeigen: Für Britinnen ist Trinken bis zum Umfallen gerade zum Wochenende scheinbar ein Volkssport und unter Britinnen mehr als doppelt so häufig verbreitet, wie bei Frauen anderer Nationalität. Und die Frauen beginnen auch schon in jungen Jahren, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigte: Jedes dritte Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren war schon mindestens zweimal betrunken – in Deutschland war es nur jedes sechste. Gut ein Viertel der jungen Britinnen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren gab ein einer Umfrage zu, sich mindestens einmal pro Woche fast bis zur Bewusstlosigkeit zu betrinken.
Dies wird auf einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel zurückgeführt, der mittlerweile auch akzeptiert, dass Frauen betrunken sind. Und: Mädchen wollen durch das Trinken Gruppenzugehörigkeit schaffen, dies gelte auch bei älteren Frauen, die nach dem Job mit ihren Kollegen in den Pub gehen und auch dabei “ihren Mannstehen wollen”. Auch hätten vor 20 Jahren nocht nicht so viele Frauen eigenes Geld verdient um sich große Mengen Alkohol leisten zu können. Männer hätten hingegen immer schon viel getrunken. Schlimm ist auch, dass die Frauen sich durch den exzessiven Alkoholgenuss nicht nur gesundheitlich schädigen, sie werden auch gewaltbereiter. In den vergangenen zehn Jahren erhöhte sich dieZzahl der Gewaltaten unter Frauen um 81 Prozent. – Ich frage mich wirklich: Müssen wir Frauen wirklich auf jedem Gebiet die Gleichberechtigung so anstreben?

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Scham..., Rückzug..., lass mich in Ruhe... Foto: Willi Schewski/pixelio.de

Heute ist mal wieder so ein Tag; ein Tag mit einer Überschrift:  “Gegen Gewalt an Frauen“. Ich bin glücklich, ich musste das bislang nicht erleben. Ok., der Backs in der Kinderzeit zählt für mich nicht wirklich dazu, heutzutage sieht man selbst das anders.
Aber ich denke an wirklich unterdrückte Frauen und Mädchen, die das Haus nicht allein verlassen dürfen, die nicht frei sind, zur Schule zu gehen, eine Ausbildung zu machen, sich mit Freundinnen zu treffen, Kaffee zu trinken, shoppen zu gehen, zu lächeln – die das nicht dürfen, weil sie eine Frau sind, weil sie mit einem Lächeln, ihren Augen, ihrer Kleidung, ihrer Haare oder ihrer Bildung provozieren könnten. Frauen, die das angebliche Eigentum mancher Männer sind, die eingesperrt, geschlagen, geprügelt, unterdrückt, vergewaltigt werden, weil der Kaffee nicht schmeckt, das Haus nicht sauber genug ist, die Fliege an der Wand stört oder weil Mann gerade schlechte Laune hat… Nicht auf der Straße, als Überfall oder verbrechen, sondern zu Hause, da, wo jede sich wohlfühlen und ge/beschützt fühlen soll.
“My home is my castle” verkehrt sich dann ins Gegenteil, denn jede Seite hat zwei Medaillen und ein Schloss hat oft einen Kerker und da sind die Mauern so dick, dass die Nachbarn, die Freunde nichts hören und sehen können (wollen)… und blaue Flecken nur vorhanden sind, weil – Ungeschicktheit lässt grüßen – frau sich mal wieder am Stuhl oder Tischbein gestoßen hat, gegen die Schrankecke oder offene Tür gelaufen ist… Jede vierte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt durch ihren Lebensparter…
Gewalt an Mädchen und Frauen hat unglaublich viel mit Scham zu tun – Scham der Betroffenen, sich das antun zu lassen und keine Kraft der Gegenwehr oder des Weggehens zu haben, Scham, sich einen solchen Partner ausgesucht zu haben, der vormals doch so liebevoll war und nun ein ganz anderer geworden ist, daher die Hoffnung, dass jeder Schlag der letzte war und nun alles wieder gut wird. Gewalt an Frauen baut vor allem auf der Angst auf, wenn man was sagt oder weggeht und dann gefunden wird oder zurück muss, dann wird alles nur noch schlimmer, noch schmerzvoller, noch schrecklicher. Darum decken so viele Frauen ihre gewaltbereiten, nein: gewalttätigen Männer…
Frauen- und Mädchenhäuser; Beratungsstellen und Frauennotrufe leisten seit den 70er Jahren einen unglaublich großen Dienst für die Sicherheit der Frauen und Mädchen. Die Menschen, die dort arbeiten sehen unglaublich viel Leid, leben selbst oftmals mit Bedrohungen, weil sie helfen, wo die Schläger und Unterdrücker meinen, Außenstehende dürften nicht helfen und hätten nichts zu sagen. Gewalt an Frauen passiert täglich, 1.100 Frauen sind in Schleswig-Holstein mit ebenso vielen Kindern im Jahr 2008 in die Obhut von Frauenhäuser geflohen. Betroffen bei uns in Deutschland sind nicht nur Frauen mit Migrationshintergrund, sondern jede kann es erleben… darum dürfen wir nicht schweigen und wegschauen, darum müssen wir bereit zur Hilfe sein, darum brauchen diese Organisationen unsere (Mit)Hilfe.

P.S. Ich weiß sehr wohl, dass es auch hierfür das Gegenbeispiele gibt: Frauen, die Gewalt gegen Männer ausüben. Aus hierfür gibt es keine Entschuldigung, auch da darf/sollte man nicht wegsehen. Auch hierfür gibt es Hilfestellen.
P.P.S Helfen kann Gefahr für einen selbst bedeuten, aber deshalb sollte man nicht nichts tun. Wissen und Information sind ein wichtiger Schritt, auch um zu wissen, wohin frau/man sich wenden kann, als Betroffene/r oder als Helfende/r, daher hier ein paar Links:
Bundesverband Frauenberatungsstellen, Frauennotruf Kiel, Mädchenhaus Kiel, Männer gegen MännerGewalt
Gewalt gegen Männer, Mann als Opfer

Wer freute sich nicht als Kind (und vielleicht noch heute), wenn man einen Adventskalender bekam, der das Warten auf Weihnachten verkürzte? Selbstgebastelt oder gekauft mit bunten Bildchen und/oder Schokolade? Ich fand es jedenfalls toll und konnte oft vor Aufregung kaum einschlafen, weil ich so neugierig war, was am nächsten Morgen hinter dem Türchen sein könnte. Was es mit den Adventskalendern auf sich hat, das verrät ab heute, 22. November, passend zur Vorweihnachtszeit, eine Ausstellung.  Oder weiß vielleicht jemand, dass erste überlieferte Adventskalender 1890 entstand, als die Mutter von Gerhard Lang ihrem Sohn das Warten auf den Heiligabend versüßen wollte und exakt 24 Plätzchen auf einen Karton nähte… Dies und weit mehr kann man nun in dieser tollen weihnachtlichen Ausstellung im Volkskunde Museum in Schleswig bestaunen.
Sie zeigt die Geschichte aus 100 Jahren Adventskalender in Schleswig-Holstein mit vielen modernen aber auch über 200 historischen Adventskalendern. Lang hat anscheinend nie die schöne Geste seiner Mutter vergessen, denn 1903 schuf er den Urtyp des klassischen Adventskalenders, meist waren es Abreißkalender. Die Türchen zum Öffnen setzten sich erst um 1920 durch. Die Ausstellung beleuchtet aber auch die Anpassung der Adventskalender an die jeweiligen geschichtlichen und politischen Begebenheiten: So in der NS Zeit, als sich das christliche Kreuz zu einem Hakenkreuz wandelte oder in einem Kalender 1945, in dem beim Türchen mit der 24 nur Maria mit dem Kinde gezeigt wurde – der Vater fehlt wie in so vielen Familien damals. Die Ausstellung ist ab 22. November (außer montags) von 10-16 Uhr (Wochenende bis 17 Uhr) geöffnet. Für Kinder werden zudem Adventskalenderbasteln und Backen angeboten.

gzi

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