Archiv für die Kategorie „gzi – sportlichnotiert“
Foto Viktor Mildenberger/pixelio.de
Fußball ist wichtig, auch vor Weihnachten. Fussball regiert die Welt – oftmals zumindest die kleine, im eigenen Zuhause, wenn es um das Fernsehprogramm oder das private Bundesliga-Tippspiel geht. Da ist Frau gzi-kielnotiert ja gar nicht so übel auf dem 3. Platz von 16 Teilnehmern, wobei Herr rundumkiel seinen Platz nicht so begeistert preisgibt. Aber lassen wir das… Schließlich hat Herr rundumkiel vollkommen recht, das Frau gzi-kielnotiert den Platz kaum verdient… hätte es doch wirklich passieren können, dass sie, nach Messi(e) gefragt, nicht mit “klar Weltfußballer” sondern mit “sind das nicht Menschen, die alles sammeln und nichts wegwerfen” geantwortet hätte
Aber jetzt ist Frau gzi-kielnotiert schlauer, denn in Zürich wurden die Weltfußballer des Jahres gewählt – hübsche Jungs
– und es ist absolut überzeugend und für eine Fußball-Unwissende aber Ibero-Begeisterte wie mich faszinierend zu lesen, dass alle ersten fünf Plätze von Spielern des FC Barcelona oder Real Madrid belegt werden. Phantastisch – wie ich finde. Würde ich noch in Spanien leben, wäre ich natürlich Real Fan, aber nicht aus Überzeugung, sondern weil Madrid für mich einfach die schönst europäische Metropole ist.
Der Argentinier Lionel Messi vom FC Barcelona ist also nun Weltfußballer 2009 und hat mit 1053 Zählern dreimal mehr Punkte bekommen als Cristiano Ronaldo (Portugiese) von Real Madrid mit nur 352 Punkten. Sollte mich das als Frau überzeugen? Ich weiß nicht so recht. Dritter ist dann wieder ein Spieler vom FC Barcelona, nämlich Xavi Hernández,
Platz 4 wird von dem Brasilianer Kaká belegt, der wiederum bei Real Madrid spielt. 2007 beim AC Mailand spielend war er übrigens selbst schon Weltfußballer. Und auf Platz 5 befindet sich auch ein Heimischer der iberischen Halbinsel, nämlich Andrés Iniesta, er spielt auch beim FC Barcelona – womit es 3 zu 2 der beiden Erzrivalen unter den spanischen Fußballclubs steht. Wenn ich nach den Bildern der ZDF-Mediathek urteilen sollte… gewönne für mich Real Madrid mit Cristiano Rolanldo und Kaká
Bei den Damen sieht es viel abwechslungsreicher aus: Unangefochten ist die Brasilianerin Marta zum 4ten Mal zur Weltfußballerin gewählt worden, gefolgt von Birgit Prinz aus unserer Damen-Elf. Die Engländerin Kelly Smith legt Platz 3, mit Cristiane belegt eine weitere Brasilianerin Platz 4 und ebenso hat Deutschland mit Inka Grings auf dem 5. Platz eine zweite Platzierung erreicht. Also läuft alles rund in der Fußballwelt – in Spanien sicher!
Unglaublich, trotz des schrecklichen Unwetters mit Sturm und Starkregen starteten gestern um 12:10 Uhr Marc Mertens, René Hiepen, John Achtendung und Joey Kelly von der Kieler Sparkassenarena Richtung Köln; 608 lange Kilometer vor sich. Nein, nicht mit dem Auto, zu Fuß, laufend… 3,5 Tage immer non stop immer einer laufend, ca. 7 km/h der geplante Durchschnitt.
Die vier Spitzensportler nehmen an dem Cellagon-Spendenlauf teil, der Part des RTL-Spendenmarathons ist und Kindern in Not hilft. Hiepen ist als Sportmoderator leidenschftlicher Marathonläufer, Kelly Extremsportler, Mertens Radprofi und Achtendung Marathonläufer. Im ständigen Wechsel wird rund um die Uhr immer einer der Promis auf der Strecke sein. Versorgt und begleitet werden die Läufer von einem 8-köpfigen Team, dem neben einem Physiotherapeuten auch ein eigener Koch angehört. Bei Dunkelheit werden die Läufer von einem Fahrzeug mit Beleuchtung eskortiert.
Am Freitag werden die Läufer live in die große Finalsendung des RTL-Spendenmarathon einlaufen und gemeinsam mit Cellagon-Geschäftsführerin Frauke Berner einen Scheck über 100.000 Euro für die Unterstützung von Kinderhilfsprojekten in Deutschland und der ganzen Welt überreichen. Auch Reiner Calmund ist dabei. Er begleitet die Läufer am Start und wird auch am Ziel vor Ort sein. Zu verfolgen ist das ganze auch über http://twitter.com/CellagonLauf und hier kann man eine Bildergalerie einsehen.
Sie schießen wie Pilze aus dem Boden, die unterschiedlichen Laufveranstaltungen für einen guten Zweck an den Schulen, gesponsert von Mama, Papa, Oma, Opa, Tante und Onkel. Keiner muss laufen und schon gar nicht eine vorgegebene Zeit oder Strecke, aber man erinnert es ja auch eigenen Schulzeiten… Gruppendynamik, mithalten oder sogar etwas beweisen wollen. Je länger oder je mehr Runden desto besser. Ehrlich, manchmal geht es uns Erwachsenen ja auch nicht anders. Da habe ich über einen Laufbekannten gehört, dass an der Grundschule seines Kindes von Erst- und Zweitklässlern Läufe von 1 bis 1,5 Stunden “erwartet” wurden – von anderen Grundschulen wurde dem schnell widersprochen, da liefen Kinder in diesem Alter “nur” ca. 0,5 bis 1 Stunde.
Grund genug aber, uns unter Lauftreffleitern darüber auszutauschen und die Meinung vom Deutschen Leichtatlethikverband und dem Sportwissenschaftlichen Institut in Kiel einzuholen. Und da wurde bestätigt, was auch jeder gute Lauftreffbetreuer in seinen Gruppen beobachten kann, in denen Kinder zwischen 7 und 10 Jahren mitlaufen: Sie laufen ungern gleichmäßig, hüpfen, springen, rennen zwischendurch vor und zurück. . Kinder sind mehr die Sprinter – wie junge Hunde eben: schnüffeln und rennen, kurze Pause und Aktion, dafür aber quasi immer. Man kann und sollte Kinder auch in jungen Jahren ruhig langsam an ein Ausdauertraining heranführen, denn Ausdauer zu lernen, schadet in keinem Bereich für das Leben. Aber bitte nicht übertreiben, denn Spiel, Spaß, gucken und hinterherrennen müssen ja auch sein. Wenn 1. und 2. Klasse der Grundschule 30 bis 45 Minuten ausdauernd laufen ist das richtig und gut, 3. und 4. Klasse können dann auf eine Stunde erweitern. Und danach kann man dann langsam steigern.
Wie leicht tritt man mal daneben und holt sich so eine schmerzhafte Verstauchung. Das muss noch nicht einmal beim Sport passieren, eine Unachtsamkeit genügt, eine Wurzel, eine unebene Stelle auf dem Gehweg, schon ist es passiert. Doch wie geht das am schnellsten wieder weg, was soll man dann machen? Chefarzt Karsten Dreinhöfer der Orthopädie an der Fachklinik Medical Park Humboldtsmühle in Berlin und Mitglied des Vorstands des Berufsverbands der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie sagt: “Sowohl kühlen aber dann auch bald wieder bewegen. Leicht kann man sich die PECH-Regel merken: Pause – Eis bzw. Kühlung – Compression – Hochlagern”. Also: Sofort mit dem Sport/der Bewegung aufhören, kühlen (am besten mit kaltem Wasser), eventuell einen Kompressionsverband anlegen und den Fuß hochlagern. Doch sowie diese Phase abgeklungen ist, sollte das Gelenk wieder bewegt werden. Dazu eignen sich moderate Gleichgewichts- und Koordinationsübungen, um das Zusammenspiel der Muskeln zu verbessern, die für die Stabilität und Bewegung des Sprunggelenkes verantwortlich sind. Dies ist notwendig, um eine dauerhafte Instabilität des Gelenks zu verhindern. Und wenn dann alles in Ordnung ist, kann man langsam wieder mit dem Sport beginnen.
Die Kieler Nachrichten suchen die Sportlerin und den Sportler des Jahres 2009. Wenn Sie mitmachen, können Sie mit Glück auch noch einen von 30 Preisen im Wert von rund 5.000 Euro gewinnen.
Hier finden Sie die Kandidatinnen und Kandidaten und so gehts:
• Wählen Sie je drei Ihrer Favoriten für die Sportlerin und den Sportler aus den Auswahlfeldern aus.
• Wählen Sie auf den drei Plätzen unterschiedliche Namen
• Vergessen Sie Ihre Absender-Daten nicht.
• Einsendschluss ist der 18. November 2009. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Stimmen Sie nur einmal ab, sonst ist Ihre Wertung ungültig
Und hier geht`s zur Abstimmung.
Laufen als Ausdauersport ist einfacher zu lernen, als man denkt, total gesund und dazu auch noch eine kostengünstige Sportart. Das wissen alle, die bereits laufen können. Weil sich Einsteiger allein aber leicht überfordern und gemeinsames Laufen auch mehr motiviert, bietet der Gettorfer Turnverein (GTV) seit Anfang Oktober einen dreimonatigen Laufkurs an, in dem Laufanfänger von “Null auf 5 Tausend” gebracht werden, Meter, versteht sich. Krönender Abschluss des Kurses ist die gemeinsame, geführte Teilnahme an einem 5,5 km Silvesterlauf. Zwei zertifizierte Laufbetreuer stehen den TeilnehmerInnen mit Rat, Unterstützung und Motivation zu Seite.
Das Schöne am Laufen ist, dass man überall joggen kann und außer Laufschuhen am Anfang nicht viel braucht. Schnell merkt man auch die Fortschritte: Bereits beim zweiten oder dritten Mal fällt es nicht mehr so schwer, die Kondition wird besser, man kommt nicht mehr so schnell aus der Puste und kann auch schon mal ein Schwätzchen mit den anderen Teilnehmern wagen. Wer dann dranbleibt und nicht übertreibt, findet sicher Gefallen an diesem tollen Sport, das eine oder andere Kilo bleibt dabei auch auf der Strecke und der Ruhepuls pendelt sich in einem unteren bereich ein.
Eines steht jetzt schon fest: Viele der Teilnehmer werden auch im Januar weitermachen, um dann die zweite Stufe des Laufens zu erklimmen: die Kondition auf eine Stunde laufen auszuweiten. Und natürlich folgt beim GTV ab Januar auch ein weiterer Einsteigerkurs für alle, die im Jahr 2010 ihre guten, gesundheitlichen und sportlichen Vorsätzen auch umsetzen wollen. Eine Gruppe eignet sich dazu eben perfekt…












