blog-berlin-new

Artikel-Schlagworte: „Eckernförde“

Frau gzi-kielnotiert geht es gut! SEHR gut sogar, findet sie … und dafür gibt es mindestens vier tolle Gründe:

Erstens verlebte sie gerade Diesen Beitrag weiterlesen »

1. Man sagt, Träume erzählen unsere Erlebnisse in aufgearbeiteter Form.

2. Herr rundumkiel war der erste Mensch, Diesen Beitrag weiterlesen »

2 Std.-Aufabzeichenabnahme nach ca. 30 Minuten

pitschnass und: nur noch 5 Minuten Durchhalten bis zu 120 Minuten!

Frau gzi-kielnotiert läuft viel, wenn sie nicht gerade am Schreibtisch sitzt oder im Garten werkelt.

Neben zwei Laufkursen, die sie aktuell noch für ihren Verein den Gettorfer Turnverein (Gettorfer TV) gibt, hat sie am vergangenen Wochenende mit einigen TeilnehmerInnen aus dem Kurs “von 60 auf 120 Minuten” am Gettorf-Lauf teilgenommen.

Am Sonntag davor hat sie den Läuferinnen und Läufern des Kurses das 2-stündige Laufabzeichen des deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) abgenommen. Das war ein wirklich schönes Erlebnis, auch wenn der Wettergott uns nicht hold war und alle pitschnass geworden sind.

Am kommenden Wochenende nun Diesen Beitrag weiterlesen »

AvH bei Kieler Woche 2008 Windjammerparade

Die "Alexander von Humboldt", wegen der Werbung und der grünen Segel auch als "Becks Schiff" bekannt, bei der Windjammerparade zum Abschluss der Kieler Woche 2008

Wer kennt sie nicht aus der Werbung, die Windjammer “Alexander von Humboldt” mit den grünen Segeln, die auch für Becks Bier Werbung machte. Besitzer der Bark ist die Deutsche Stiftung Sail Training (DSST), die das Schiff voraussichtlich im Jahr 2011 für 3,8 Mio Euro veräußern will, um ein neues Schiff zu bauen. Den Eckernförder Ernst Schliemann regte das zu dem Traum an, das Schiff nach Eckernförde zu holen. Ehrgeizige Pläne, zumal Schliemann der Überzeugung ist, dass das die Stadt “keinen Cent” kosten müsse. Private Investoren und Kredite könnten die Ankaufsumme aufbringen, so Schliemann, die Stadt müsse nur die Zusage für einen kostenfreien Liegeplatz und die  Zusammenarbeit mit der Touristik geben. Eckernfördes Hafen biete schon vieles an notwendiger Infrastruktur und ist in auf dem Weg, ein Erlebnishafen zu werden. Schliemann hat selbst zweimal an Windjammerregatten mit der STAG (Sail Training Association) teilgenommen und könne sich gut die Alexander von Humboldt als neues Wahrzeichen für Eckernförde vorstellen, wie er bei der Vorstellung seiner Pläne im Ostsee-Info-Center sagte. “Reizvoll” findet das auch Eckernfördes Bürgermeister Jörg Sibbel, der die Pläne aber noch nicht kommentieren wollte und auch Touristikmanager Stefan Borgmann fand die Idee “grundsätzlich begrüßenswert”, sagte aber gleich, dass die Touristik sich finanziell nicht beteiligen könne.

… ja, ja, nun ist es soweit, die “fünfte Jahreszeit” hat begonnen, jedenfalls, wenn man im Rheinland lebt. Hier oben im Norden bekommt man ja – Gott sei es gedankt ;-) – nicht so viel davon mit, aber doch zunehmend mehr. In der Kleinstadt Eckernförde jedenfalls gibt`s seit 2007 auch Karneval – sogar mit Umzug. Der kleinste Rosenmontagsumzug startete im Jahr 2007… mit einer = 1 (!) Person. Das war Cordula Thonett, die aus dem Kölner-Dreigestirn Prinz, Bauer und Jungfrau kurzerhand Eckernförder Prinz, Fischer und Meerjungsfrau machte. In diesem Jahr konnte sie bereits über 400 Teilnehmer für ihren Rosenmontagsumzug begeistern.  Kein schlechtes Wachstum und das bei uns “trockenen Norddeutschen”. Unterstützung bekommt sie dafür auch von der Stadt Eckernförde bzw. dessen Kulturbeauftragten, Seven Wlassack.
Die Puppenspielerin Thonett verkündete ihr Umzugs-Motto für den 13. Februar 2010: “Farbe bekennen”. Das macht es einerseits einfach, denn etwas Buntes hat ja wohl jeder im Schrank und ein wenig politische Ironie darf auch gerne mit ins Spiel kommen, das ist dann umso besser, meint Thonett. Aber unter uns Nordlichtern: Erst mal kommt Advent, dann Neujahr und dann – ursprünglich ab Heilige drei Könige (6. Januar) -  gibt`s meinetwegen Karneval. Der beste – und von mir immer freudig begrüßte und vielgekaufte – Fastnachtsbrauch sind für mich als waschechtes Nordlicht ohnehin die Heißen Wecken (Heiteweggen) … Aber am Aschermittwoch, ja dann ist alles wieder vorbei…

Wie oft sieht man Jugendliche nur rumlungern, hört sie sagen “lass uns in Ruhe, wir haben keinen Bock”… oder man liest von Exzessen und Koma-Saufen. Zwei sehr interessante Projekte allerdings machen Mut, nicht die Hoffnung aufzugeben und immer wieder dran zu bleiben, Jugendliche zu motivieren, auf sie zuzugehen und eben auch, Ihnen zuzuhören und Ihre Bedürfnisse zu erfragen und sie mit dem anzusprechen, was sie interessiert und auf eine Art, die die ihre ist.

In Eckernförde wurde am vergangenen Sonntag – um 10 Uhr bei Schmuddelwetter; beides nicht gerade Anziehungskriterien für Jugendliche – der Skaterpark mit einem groflächigen Graffiti-Projekt versehen und ein großer Grill mit Feuerstelle installiert. Die Stadt trug die Kosten ( 250 € für Material) und Streetworkerin Heike Peuster übernahm die Organisation. Für die künstlerische Leitung konnte Michel Wende gewonnen werden, der in der norddeutschen Sprayer-Szene einen Namen hat. Mit 20 jungen Leuten wurden mehrere an den Zaun zur benachbarten Kleingartensiedlung aufgestellte MDF-Platten gestaltet, die nun zur “Graffiti Hall of Fame” werden. Jörg Sibbel, Eckernfördes Bürgermeister, überzeugte sich am Sonntag noch selbst von der Arbeit, die er als  “wirklich gelungen” kommentierte.
Ein anderes tolles Beispiel kommt vom Haus der Jugend in Gettorf: Um zu zeigen, dass man auch ohne “Vorglühen”, Koma-Saufen und vorprogrammiertem Absturz Spaß haben und ordentlich feiern kann, findet am Freitag und Samstag (6. und 7. November 2009) “Rock gegen Alk” statt. Mit Unterstützung von Experten will die Leiterin Stephie Johannsen aufzeigen, wohin maßloser Alkoholkonsum führen kann. Vier Stammbesucher des Haus der Jugend haben sich extra für diesen Anlass zu JIMs Barkeepern ausbilden lassen. JIM steht für “Jugendschutz im Mittelpunkt” und ist eine Aktion der Landessuchtstelle Schleswig-Holstein. U.a. erklärt Dietmar Benz von der Polizeidirektion in Neumünster, welch schlimme Folgen es haben kann, wenn Jugendliche Komasaufen. Am Samstag ist im Haus der Jugend ein Erlebnis-Parcours aufgebaut, der von Besuchern ab 12 Jahren durchlaufen werden kann – 1. Station: die Komaparty, weitere Stationen: Persönlichkeitstest, Wissen um Alkohol, sowie die Drunk Buster Brille, die realitätsnah simuliert, wie man die Welt mit 1,5 Promille sieht. Am Samstag Abend dann geht die Party los: “The Vang” aus Neumünstzer und die Gettorfer Schülerband “Robert und die Anderen” machen Rock gegen Alk. Anmeldungen: 04346-413874 oder per eMail

gzi

BlogverzeichnisBlogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Blogverzeichnis


http://www.wikio.de